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Emissionen: DHL setzt auf Erdgas-Lkw für die Langstrecke

Mit vier Erdgas-Trucks von IVECO will DHL Freight seine Transportleistungen in Belgien im Rahmen des konzernweiten GoGreen-Programms emissionsärmer gestalten.

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DHL Freight, nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter für Straßentransporte in Europa, hat vier Erdgas-LKW von IVECO für sein Belgien-Geschäft erworben. Die Langstrecken-LKW der Baureihe Stralis sollen dank zweier Flüssiggastanks eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern und ein Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen bewältigen. Der Motor leistet 400 PS verfügt über 1.700 Newtonmeter Drehmoment und liegt damit nur geringfügig unter den Leistungswerten des Dieselaggregats (450 PS, 2.100 Nm). Damit bringt der Transporteur nun auch umweltfreundliche Antriebslösungen auf die Langstrecke. Die neuen Fahrzeuge sind laut Unternehmen für einen der größten Entwickler und Anbieter von Sportschuhen und Sportbekleidung im Einsatz, um dessen Lieferkette nachhaltiger zu gestalten.

 

Die erworbenen LKW erfüllen die strengen Kriterien der Abgasnorm Euro 6 und sollen langfristig einsetzbar sein, wie das Unternehmen mitteilt. Der mit Flüssigerdgasantrieb (LNG) des Stralis soll im Vergleich zum Diesel den Feinstaubausstoß um 99 Prozent und Stickstoffdioxid um 96 Prozent reduzieren. Die CO2-Emissionen liegen um bis zu zehn Prozent unter den Dieselvergleichswerten, mit Biomethan sogar um bis zu 95 Prozent. Was die Lautstärke betrifft, so erzeugen Fahrzeuge mit Erdgas bis zu 50 Prozent weniger Lärm als Diesel-LKW, verspricht der Logistiker. Das flüssige Erdgas biete aufgrund seiner geringen Kosten auch wirtschaftliche Vorteile.

 

Alles wird grüner: Bis 2025 CO2-Effizienz um 50 Prozent verbessern

„Erdgas ist auf der Langstrecke eine ausgezeichnete Alternative zu Diesel und bietet DHL Freight eine großartige Möglichkeit, sich als Vorreiter auf dem Gebiet des nachhaltigen Straßentransports zu positionieren“, erklärt Uwe Brinks, CEO DHL Freight. „Mit Erdgas lassen sich zum einen die Lärmbelastung und Kosten senken, zum anderen auch Treibhausgas-und Feinstaubemissionen reduzieren.“ Der grüne Umschwung sei zudem ein wichtiger Beitrag im Rahmen des konzernweiten GoGreen-Umweltschutzprogramms, so Brinks. Mittelfristig soll bei Deutsche Post DHL Group bis zum Jahr 2025 die CO2-Effizienz um 50 Prozent gegenüber 2007 verbessert werden. Dabei soll der Ausstoß lokaler Luftschadstoffe reduziert werden, indem die Zustellung zu 70 Prozent mit sauberen Zustell-und Abholkonzepten durchgeführt wird. Langfristig hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, seine logistikbezogenen Emissionen bis zum Jahr 2050 auf null zu reduzieren.




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