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Elektromobilität: Ford übernimmt Service für StreetScooter

Nach der Kooperation beim großen Zustellfahrzeug Work XL sollen die Ford-Transit-Center nun generell auch den Verkauf und Service der kleineren E-Transporter der Deutsche-Post-Tochter übernehmen.

Die Deutsche-Post-DHL-Tochter StreetScooter GmbH hat die Erweiterung der Vertriebsstruktur für die Elektrotransporter bekannt gegeben. Für die Modelle Work und Work L sollen ab sofort die teilnehmenden Ford Transit Center in Deutschland den Verkauf und Service übernehmen. Entsprechende Verträge zwischen der StreetScooter GmbH und den teilnehmenden Ford Transit Centern seien bereits zum Jahresende 2017 unterzeichnet worden. "Wir freuen uns, mit einer steigenden Zahl von Ford Transit Centern in Deutschland zusammenarbeiten zu können", kommentierte Achim Kampker, Geschäftsbereichsleiter Elektromobilität bei Deutsche Post DHL Group und CEO der StreetScooter GmbH. Die dort bestehende Nutzfahrzeugkompetenz biete gemeinsam mit zertifizierten Schulungen im Umgang und Service mit Elektrofahrzeugen eine "hervorragende Basis für den weiteren Markterfolg unseres E-Transporter-Portfolios", hofft Kampker. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Händlernetz ist der StreetScooter nun an über 80 Verkaufsstandorten bundesweit erhältlich, so der Anbieter.

 

Aus Sicht von Wolfgang Kopplin, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH und Geschäftsführer Marketing und Vertrieb sei es auf Grundlage der bereits bestehenden Zusammenarbeit im Hinblick auf die Entwicklung und Produktion des Work XL ein weiterer logischer Schritt. Man wolle die qualifizierten Partner in den Ford Transit Centern auch für den Vertrieb der bereits am Markt frei verfügbaren StreetScooter-Produkte nutzen. "Das ist eine klassische Win-win-Situation für StreetScooter und die teilnehmenden Handelspartner", findet Kopplin. Die StreetScooter-Modelle WORK und WORK L werden seit dem Jahr 2013 sukzessive in der Zustellflotte der Deutsche Post DHL Group eingesetzt.

 

Der Automobilhersteller hat bisher keine eigenen Elektro-Transporter im Angebot. Eine Hybrid-Variante des Kompakttransporters Transit Custom befindet sich derzeit in Feldtests in London und soll 2019 in Serie gehen. Ein eigenständiges rein elektrisch angetriebenes Modell ist bisher nicht in Sicht. Durch die Kooperation mit StreetScooter will der Hersteller diese Lücke nun überbrücken. Das Modell Work L basiert auf dem fronangetriebenen Fahrgestell des Transit, das Ford ohne konventionellen Antriebsstrang ins StreetScooter-Werk Aachen zuliefert. Derzeit errichtet der Anbieter zudem ein weiteres Werk in Düren, gesamt soll die Produktionskapazität damit auf 20.000 Exemplare steigen.

 

Die E-Transporter vom Typ WORK und WORK L sind seit Sommer 2017 für externe Kunden erhältlich, und zwar jeweils in den Versionen PURE (Fahrgestell), PICK UP (Pritschenfahrzeug) und BOX (Kofferfahrzeug mit 4 bzw. 8 Kubikmeter Ladevolumen).




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