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Test & Technik

Transporter: MAN TGE startet elektrisch durch

Der Nutzfahrzeughersteller MAN startet den Verkauf der elektrischen Version seines Transporters. Die Serienfertigung des eTGE beginnt im Juli - und damit offenbar noch vor den VW eCrafter.

Der Münchner Nutzfahrzeughersteller MAN startet mit dem Verkauf sein rein elektrisch angetriebenen Transporters eTGE. Der Hersteller gibt für das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern an. Laut MAN deckt diese theoretische Reichweite des eTGE zirka Dreiviertel aller innenstädtischen Transporte ab. Die Ladezeiten sind unterschiedlich. Mit einer 40 kW-Ladestation sollen in 45 Minuten 80 Prozent der Batterie befüllt sein. An einer Wallbox mit Drehstrom ließe sich das Fahrzeug nach knapp fünfeinhalb Stunden wieder voll einsetzen. Bei Ladevorgängen mit 220V Wechselspannung seien etwa neun Stunden für eine vollständige Ladung nötig. Bei entsprechender Batteriepflege soll der Kapazitätsverlust des 36kWh Akkus nach zehn Jahren und rund 2.000 Ladezyklen bei 15 Prozent liegen. Einzelne Batteriemodule von sechs oder zwölf Zellen sind separat austauschbar. Verbaut wurden die Batteriemodule unter dem leicht höheren Ladeboden, wie er auch bei den heckangetriebenen Karosserieversionen mit Dieselmotor zum Einsatz kommt.

Beim eTGE werden die Vorderräder durch einen permanent erregten Synchronmotor mit einer maximal abrufbaren Leistung von 100 KW angetrieben. Das Drehmoment liegt bei 290 Nm. Im Zusammenspiel mit der auf 90 km/h abgeregelten Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller einen Verbrauch von zirka 20 kWh pro 100 Kilometer an. Die Assistenzsysteme bleiben durch die e-Technologie im Vergleich zu den Verbrenner-Versionen offenbar unberührt. Der eTGE soll ab Werk unter anderem mit Navigationssystem, beheizbarer Frontscheibe und Notbremsassistent EBA (Emergency Brake Assist) ausgeliefert werden. Anfangs ist der MAN eTGE mit dem Standard-Radstand und Hochdach bestellbar. Er kostet rund 69.500 Euro.




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