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City-Logistik: DPD startet mit VW e-Crafter elektrisch durch

Bei dem im Dezember gestarteten erweiterten Feldtest des Elektro-Transporters hat der Paketdienstleister jetzt zwei Fahrzeuge in Hamburg in Dienst genommen.

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Für einen Vorserientest hat DPD in Hamburg wie im Dezember angekündigt als einer von mehreren Großkunden zwei VW e-Crafter übernommen. Der Paketdienst fährt damit Zustelltouren in der Innenstadt sowie in St. Pauli und an der Sternschanze. Die beiden vollelektrisch angetriebene Lieferfahrzeuge sollen für DPD bis voraussichtlich Ende des Jahres unterwegs sein. Wie der Express- und Paketdienstleister erklärt, will er damit alternative Zustellkonzepte in der Innenstadt erproben. Die Erfahrungen aus der täglichen Einsatzpraxis der E-Vans von VW würden anschließend auch an den Hersteller weitergegeben. „DPD testet in den Innenstädten fortlaufend neue Antriebe und Zustellkonzepte, um eine lokal emissionsfreie Paketzustellung zu ermöglichen“, erklärte Gerd Seber, Group Manager Sustainability & Innovation bei DPD Deutschland. Mit dem e-Crafter könne man ein Modell der vom Paketdienst bevorzugten Fahrzeugklasse bis 3,5 Tonnen testen. „Angesichts anhaltender Diskussionen um Zufahrtsbeschränkungen und Fahrverbote sind geeignete Serienmodelle dieser Größenordnung wichtiger denn je.“ Der VW Elektro-Van soll mit seinem elektrischen Antrieb (100 kW Leistung) und einer vom Hersteller angegebenen maximalen Reichweite von 160 Kilometern, real im Minimum 100 km, speziell für die Paketzustellung in der Innenstadt geeignet sein. Dort überwiegen typischerweise kurze Zustelltouren mit einem hohen Anteil an Starts und Stops, schildert DPD.

 

Die relativ klein bemessene 35-kWh-Lithium-Ionen-Batterie des Transporters ist im Unterboden integriert. Das Ladevolumen des Crafters von 10,7 Kubikmetern bleibt damit in vollem Umfang erhalten. Die maximale Zuladung beträgt je nach Ausführung zwischen 1,0 und 1,75 Tonnen. Einzelne Zustelltouren von DPD in Hamburg, auf denen bisher noch konventionelle Antriebe zum Einsatz kamen, können somit ohne Änderungen auf dem elektrisch angetriebenen Crafter umgestellt werden. Geladen werden die Batterien des E-Transporters in gut fünf Stunden an AC-Wallboxen mit 7,2 kW, die direkt im DPD Depot in Hamburg-Wilhelmsburg installiert sind. Ein Zwischenladen während der Zustellung sei auf den ausgewählten Touren nicht notwendig. Vom Test der Fahrzeuge erhofft sich DPD Erkenntnisse über die Besonderheiten beim täglichen Einsatz vollelektrischer Fahrzeuge in einer Zustellflotte. So will der Paketdienst etwa eruieren, wie die Aufladevorgänge in die Umschlagsprozesse integriert werden können. DPD ist einer von mehreren Großkunden aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden, die den VW e-Crafter im Alltagsbetrieb testen, darunter auch Wettbewerber wie GLS, Hermes, UPS und GO! Express. (ha/jr)




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