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Test & Technik

Elektromobilität: eVito muss sich bei Kälte bewähren

Daimler sieht die E-Technik auch für den Einsatz bei winterlichen Bedingungen geeignet und zieht eine positive Bilanz der arktischen Test bei bis zu Minus 30 Grad.

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Daimler hat eine positive Bilanz über Wintertests mit dem neuen Mercedes-Benz eVito gezogen. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius, hohem Schnee und vereisten Straßen waren die Tester mehrere Wochen mit dem E-Transporter unterwegs. Im Fokus der Erprobung in Arjeplog, unweit vom Polarkreis, standen Kaltstarts sowie das Lade- und Fahrverhalten bei Minusgraden. Nun bewertete der Hersteller die Ergebnisse. Die Tests hätten gezeigt, dass auch bei widrigen Wetterbedingungen auf den neuen Elektro-Transporter Verlass sei, bilanzierte der Hersteller. Der eVito, das zweite vollelektrische Serienmodell von Mercedes-Benz Vans nach dem Vito E-Cell aus dem Jahr 2010, ist seit November 2017 bestell- und ab der zweiten Jahreshälfte 2018 lieferbar ab 39.900 Euro, inklusive Batterie.

 

Auf dem Testgelände in Arjeplog mit Fahrdynamikkurs, Wendeschleife und Waldstrecke absolvierten die Fahrzeuge Kältetests und stellten dabei Handling, Effizienz, Ergonomie und Komfort unter Extrembedingungen unter Beweis. Bei den Fahrten auf der zugefrorenen Seelandschaft und dem Prüfgelände wurden das Lade- und Fahrverhalten bei Kälte sowie die Kälteabsicherung der Antriebskomponenten, der Software und deren Schnittstellen wie Bremsen oder ESP intensiv mit spezieller Messtechnik erprobt. Neben dem Kaltstart- und Auftauverhalten stand auch die Batteriereichweite im Fokus. Mit der installierten Batteriekapazität von 41,4 kWh soll der neue eVito auf eine Reichweite von rund 150 Kilometer kommen. Selbst im ungünstigsten Fall sollte die 100 Kilometer nicht unterschreiten, gibt der Hersteller vor. Ein weiteres Kriterium im Test war die Heizung. Sie muss auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig funktionieren. Eine Scheibenheizung soll für klare Sicht sorgen. Weitere Faktoren im Test waren ein sicheres Handling bei Schnee und Eis, sowie die Winterresistenz aller Bauteile. Rund 30 Spezialisten haben diese in Arjeplog getestet. Weniger Probleme mit der Reichweite dürfte das Fahrzeug bei den angekündigten Sommertests am anderen Ende der Temperaturskala haben: Bei Plus 35 Grad soll sich der eVito in Spanien bewähren. (ha/jr)




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