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City-Logistik: GLS beliefert mit Nissan eNV200 als Maxi-Version

Spezialausbau des Standardmodells von Voltia ermöglicht den Einsatz im volumenträchtigeren KEP-Geschäft im Stadtgebiet von Unna aus dem Depot Dortmund. Akkuladung über Nacht.

Der Paketdienstleister GLS hat ein weiteres elektrisch angetriebenes Zustellfahrzeug in Betrieb genommen. Im Stadtgebiet von Unna übernimmt der Elektrotransporter vom Typ Nissan Voltia eNV200 Maxi die zweite vollständig elektrische Zustelltour des GLS-Depots in Dortmund. Das Fahrzeug hatte sich bereits in einer Testphase bewährt und stellt im Vergleich zum Standardmodell eine erhöhte und verlängerte Version mit 8 Kubikmeter Volumen dar, um den Anforderungen der Paketzustellung gerecht zu werden. Der eVan wird in Zusammenarbeit mit dem GLS-Transportpartner MMK Frachtdienste eingesetzt. Das Zustellfahrzeug kann bis zu 140 Kilometer pro Akkuladung zurücklegen und schafft damit durchschnittlich 95 Stopps. Das genüge laut Anbieter für eine vollständige Tour. Das Fahrzeug sei insbesondere sehr gut für die Zustellung in Wohngebieten geeignet. Der durchschnittliche Akkuverbrauch liegt pro Tour bei 80 bis 90 Prozent der 24 kWh fassenden Lithium-Ionen-Speicher. Per Schnellladesäule ließen sich binnen 20 Minuten etwa 20 Prozent aufladen, was einer Reichweite von 20 Kilometern entspricht. Im Depot lädt der Wagen über Nacht an einer Standardsteckdose. „Nachhaltige Paketzustellung auf der letzten Meile ist uns ein wichtiges Anliegen“, sagt Anne Putz, Head of Communication & Marketing der GLS. Deshalb setze man zunehmend auf alternative Zustellmethoden.

 

Der Ausbau stammt von dem slowakischen Spezialanbieter Voltia und wird als Komplettpreis mit Fahrzeug für 31.900 Euro netto angeboten. Am Heck stehen dachhohe Flügeltüren für den Zugang zum wahlweise sechs oder acht Kubikmeter großen Laderaum zur Verfügung, die Seitentür bleibt auf dem Serienniveau von Nissan. Die Nutzlast des Fahrzeugs beträgt 600 Kilogramm.




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