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Kühllogistik: Transgourmet setzt auf hydro-elektrische Carrier-Kühlmaschine

Lebensmittellogistiker erneuert den Fuhrpark mit 240 Unterflur-Kühlaggregaten des motorlosen Typs Iceland MT. Unterflurbauweise ermöglicht weniger Gesamthöhe und 195 Kilo mehr Nutzlast.

Transgourmet, Spezialist für die Belieferung von Großverbrauchern in Hotellerie, Gastronomie, Betriebsverpflegung, Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen, hat sich bei der Teilerneuerung seines Fuhrparks für 240 Unterflur-Kühlaggregate des motorlosen Models Iceland MT (Multi-Temperatur) von Carrier Transicold entschieden. Die Kühlmaschine soll besonders leise, leistungsstark und emissionsarm sein. Damit erfülle sie die Nachhaltigkeitsanforderungen von Transgourmet. Über 800 Kühlfahrzeuge legen im Jahr in der Zustellung rund 26 Millionen Kilometer in Deutschland zurück. „Wir wollen das nachhaltigste Unternehmen unserer Branche werden, die motorlose Kühlmaschine Iceland MT unterstützt uns dabei“, untermauerte Thomas Wallrabenstein, Leiter Services bei Transgourmet in Riedstadt den Anspruch.

 

Das Unterflur-Aggregat wird mittels hydro-elektrischer Energie angetrieben. Der Euro 6-Motor des LKW vom Typ MAN TGM versorgt über den Nebenabtrieb eine Hydraulikpumpe, die wiederum den sogenannten ECO-DRIVE-Generator antreibt. Ein eigener Motor ist dadurch nicht nötig, Emissionen werden reduziert. Das Kühlaggregat ist zudem mit zwei Scrollverdichtern ausgestattet. Damit ist für jeden Verdampfer ein separater Kompressor vorhanden. Die Scrollverdichter sind vollhermetisch gekapselt und werden elektrisch angetriebenen. Das trage zu einer hohen Dichtigkeit des Kältekreislaufs bei und reduziere den Wartungsaufwand durch weniger drehende Teile, schildert der Anbieter die Vorteile.

 

Vorteil Unterflur: Flachere Bauweise, weniger Gewicht

Der Generator liefert konstant 400 Volt/50 Hz, unabhängig von der Drehzahl des laufenden Fahrzeugmotors. Dadurch bringe die Kühlmaschine auch im dichten, oft stehenden Stadtverkehr die volle Leistung von bis zu 18 Kilowatt (0°C/30°C). Dies sei für den Dienstleister wichtig, weil auf einer Tour bis zu 18 Entladestopps anfallen könnten. Daher müssten Aufbau und Kühlmaschine für eine konstant hohe Kälteleistung geeignet sein. „Durch die beiden Kompressoren stellen wir sicher, dass nach dem Öffnen der Türen in jeder Kältekammer die gewünschte Temperatur schnell wieder erreicht wird“ , skizziert Sven Sauerwein, Leiter Logistik-Services bei Transgourmet.

 

Zudem habe die Bauweise als Unterfluraggregat positive Efekte im Bezug auf den Aufbau. Die Lkw bauten jetzt 30 Zentimeter flacher als zuvor und wögen über 195 Kilogramm weniger als die von Transgourmet bis dato verwendeten Kühlmaschinen, mit entsprechendem Plus bei der Nutzlast. Die Kühlmaschine arbeite zudem so leise, dass sie auch für nächtliche Fahrten durch Wohngebiete und Auslieferungen eingesetzt werden könne. Der Anbieter hat darüber hinaus angekündigt, künftig noch weiter in die Elektromobilität zu investieren. Transgourmet hatte im Frühjahr einen ersten schweren Elektro-Verteiler vom Typ E-Force One in Betrieb genommen.




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