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Letzte Meile: DHL realisiert Just-in-Time-Zugriff für Kliniken

Mit einem neuen Service für den Bereich Medizintechnik will DHL künftig Prozesse im Außenlagerbereich effizienter gestalten. Just-in-Time-Zugriff soll Krankenhäusern dringend benötigte Güter noch am selben Tag liefern.

DHL Supply Chain hat eine neue Servicelogistiklösung für den Bereich Medizintechnik eingeführt. Dabei bündelt der Kontraktlogistikriese seine Außenlager an einzelnen Standorten und setzt Qualitätsmanagementsysteme ein, um eine bessere Kontrolle und Verfolgbarkeit der wertvollen Geräte zu erreichen.

 

Die Anforderungen und Erwartungen der alternden und aktiveren Bevölkerung und der Kostendruck seitens der Gesundheitsdienstleister stiegen und machten es dringlicher, die Bestände in den Außenlagern wie im Krankenhaus selbst zu steuern, argumentiert DHL. Die neue Lösung für die letzte Meile helfe den Unternehmen im Medizintechniksektor, Kosten und Verfügbarkeit in Einklang zu bringen und Prozesse effizienter zu gestalten. Zudem sei sie replizierbar, biete eine hohe Transparenz der Bestände innerhalb und außerhalb des Krankenhauses und erfülle die weltweit, aus Sicherheitsgründen sehr restriktiven Standards, erläutert Tim Slater, CEO von DHL Supply Chain Life Sciences. Der Just-in-Time-Zugriff für Krankenhäuser könne außerdem die Kapitalbindung des Lagerbestands reduzieren. Es wäre nicht mehr erforderlich, einen redundanten Bestand von Medizingeräten vorzuhalten, so Slater.

 

Die Servicelösung soll den Mitarbeitern im Medizintechnikvertrieb auch mehr Zeit gewähren, sich um ihre Kunden zu kümmern, statt Lagerbestände zu lokalisieren, zu prüfen und zu verwalten. Dringend benötigte medizinische Güter sollen des weiteren noch am selben Tag geliefert werden können. Dabei greift die Lösung laut Logistikunternehmen auf eine etablierte weltweite Lieferketteninfrastruktur zurück und ist für jeden Markt entsprechend den jeweiligen Standards zertifiziert. Bei einem großen weltweit tätigen Medizintechnikanbieter werde sie bereits in verschiedenen Ländern eingesetzt.

 

Neben der besseren Verwaltung von Fremdlagern und der erhöhten Effizienz der Vertriebsmitarbeiter werde auch eine Plattform für standardisierte Service- und Qualitätssysteme angeboten. Produktretouren und Aktivitäten im Bereich Kundensegmentierung um die Bedürfnisse der lokalen Märkte sowie der Kunden zu erfüllen seien ebenfalls möglich, führt der Anbieter weiter aus. (jk)




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