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Stadtverkehr: Digitalisierung beschleunigt die Revolution

Zufahrtsbeschränkungen und Fahrverbote in den Städten sind für Experten nur die Vorboten eines umfassenden Umbruchs der Mobilität.

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Der Reifenhersteller Goodyear hat im Rahmen seines Handelskongresses die Zukunft der städtischen Mobilität diskutiert. Sein Fazit: Der Bedarf an intelligenten Mobilitätslösungen und Services wird in den Städten von morgen steigen. Zentral dabei sei, dass sich die Unternehmen auf die digital vernetzten Kunden und ihre Mobilitätsgewohnheiten einstellen, neue Geschäftspartnerschaften eingehen und Veränderungen auch in den eigenen Geschäftsmodellen positiv gegenüberstehen.

Die städtische Infrastruktur und die Art und Weise, wie wir uns im urbanen Raum bewegen, würden sich verändern, so die Experten. Verstopfte Straßen, der Wunsch nach weniger Verkehrslärm und besserer Luft sowie soziale Veränderungen seien die Treiber. „Die Ära des urbanen Raums, in dem das Auto im Mittelpunkt steht, geht zu Ende“, bringt es Lukas Neckermann, Geschäftsführer von Neckermann Strategic Advisors, auf den Punkt.

Immer strengere regulatorische Vorgaben wie Zufahrtsbeschränkungen und Fahrverbote sind laut des Experten für die Mobilität von morgen Vorboten dieses Umbruchs. Dabei werde die Mobilitätsrevolution vom Megatrend Digitalisierung beschleunigt. Sowohl der Handel als auch die Anbieter von Mobilitätsdiensten wie „DriveNow“ und „Car2Go“ nutzen mobile Endgeräte als Schnittstelle zum Kunden.

Alles geschieht auf Zuruf

Verbraucher wiederum genießen mit Konzepten wie „Same Day Delivery“ die sofortige Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen. „Diese Erwartungshaltung überträgt sich auch auf das mobile Leben in unseren Städten. Mobilität wird mehr und mehr ‚auf Zuruf‘ angeboten und konsumiert, etwa in Form von autonom fahrenden Taxis“, erklärt Neckermann. Autonom fahrende Autos und Einrichtungen der Infrastruktur kommunizieren in dieser Vision miteinander und teilen Informationen, etwa zur Verkehrssituation. „Der Reifen von morgen ist ein wichtiger Knotenpunkt in diesem Netzwerk“, weiß David Anckaert, General Director Entwicklung bei Goodyear in Deutschland. „Er ist die einzige physische Verbindung des autonomen Fahrzeugs zur Straße und kann an dieser Schnittstelle Informationen bereitstellen, die entscheidend zur Fahrsicherheit beitragen. Hierzu gehören Details zur Fahrbahnbeschaffenheit und den Witterungsbedingungen.“

Goodyear hat in diesem Kontext einen Konzeptreifen entworfen, der mithilfe von Sensoren die Straße „fühlt“. „Die Technologie des ‚IntelliGrip Urban‘ unterstützt die Kontrollsysteme in autonomen Fahrzeugen. Auf Grundlage der Informationen, die der Reifen an der Schnittstelle zur Straße verfügbar machen kann, ist das Fahrzeug in der Lage, automatisch Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Handling und Stabilität zu optimieren“, erklärt Anckaert. Auch die Wartung wird im Konzept des IntelliGrip Urban smart. Die Sensoren im Reifen machen Daten zu seinem Zustand verfügbar, und das in Echtzeit. So können Flottenbetreiber drohende Schäden am Reifen erkennen und das Problem beheben, bevor es zu einer Reifenpanne kommt. Die Wartung wiederum lässt sich proaktiv planen. ts




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