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City-Logistik: Mikrodepots in München verschönert

Gestaltungswettbewerb ermittelt Siegerentwurf und soll für höhere Akzeptanz des Modellprojekts der Mikrodepot-Lastenrad-Zustellung sorgen.

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Der Paketdienstleister UPS hat den Gewinner des Design-Wettbewerbs zur Gestaltung der mobilen Paketdepots im Rahmen des Fahrradzustellprojekts City2Share in München bekanntgegeben. Den für die Jury besten Entwurf für die im öffentlichen Raum platzierten drei "Mikrodepots" in Form von Wechselbrücken lieferte Sophie Baumgartner, Studentin an der Akademie Mode & Design München (AMD) ab. Baumgartners Einreichung trägt den Titel „Alltagshelden“. Für ihre Umsetzung hatte die Studierende das Anliegen, die vielen Facetten des Lebens in München auf den UPS Container widerzuspiegeln. Kleine Tafeln zeigen, wie jeder Einzelne zu einer nachhaltigeren Welt beitragen kann. „Wir haben uns für das Design „Alltagshelden“ entschieden, weil es fantastisch darstellt, wie wir alle zusammenarbeiten müssen, dass die Welt ein Stückchen besser wird“, sagt Peter Blösl, UPS Projektmanager City Logistics München.

 

Die UPS Container befinden sich in München an drei Standorten: beim alten Schlachthof, im Glockenbachviertel sowie am Kidlerplatz am Harras. Die Container werden morgens beladen und dann von UPS-Mitarbeitern als Basis genutzt, um von dort aus Pakete zuzustellen. Dabei kommen elektrisch unterstützte „Cargo Cruiser“, konventionelle Lastenräder und Sackkarren zum Einsatz. Ziel des Projektes ist es, Emissionen, Staus und Lärm zu reduzieren. City2Share ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die mit der Stadtverwaltung, Industriepartnern und Wissenschaftlern zusammenarbeitet, um die Lebensqualität in deutschen Städten zu verbessern. Dieses Projekt untersucht den Erfolg neuer Konzepte von E-Mobilität, Emissionsreduktionen und urbaner Effizienz. Die Ergebnisse und gewonnenen Daten sollen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten in München und anderen Städten verwendet werden.

 

UPS hat im Februar 2012 sein erstes alternatives Zustellkonzept dieses Umfangs in Hamburg vorgestellt. Jeden Tag sind dadurch im Hamburger Stadtzentrum sieben bis zehn Zustellfahrfahrzeuge weniger im Einsatz. Der US-Paketdienstleister erprobt in Deutschland ähnliche innerstädtische Lieferprojekte der Zustellung zu Fuß und mit dem Fahrrad in Frankfurt (Offenbach), Hamburg, München, Oldenburg und Herne zudem auch in Österreich, Belgien, Frankreich, Irland und Italien.

 

 




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