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Elektro-Lkw: Der eCanter auf dem Weg nach Amerika

Das Logistikunternehmen UPS erhält als erster kommerzieller Kunde in den USA die Serienversion des vollelektrischen Lkw Fuso eCanter. Weitere Fahrzeuge gehen an vier gemeinnützige Organisationen in New York.

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Daimler Trucks feiert heute in New York die globale Markteinführung des neuen Fuso eCanter. Der vollelektrische Leicht-Lkw wird als erster E-Lkw weltweit in (wenn auch noch kleiner) Serie produziert und soll noch in diesem Jahr an Kunden in den USA, Europa und Japan ausgeliefert werden. Erster Kunde ist das Logistikunternehmen UPS. In Zusammenarbeit mit dem Büro des New Yorker Generalstaatsanwalts Eric Schneiderman übergibt Fuso zudem noch Fahrzeuge an vier gemeinnützige Organisationen in New York: Die Wildlife Conservation Society, New York Botanical Garden, Habitat for Humanity New York City und Big Reuse Brooklyn.

Insgesamt 500 Stück will die Daimler Tochter Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) innerhalb der nächsten Jahre an ausgewählte Kunden liefern. Die Großserie ist für 2019 geplant. „Der neue Fuso eCanter ist unsere Antwort auf die weltweit steigende Nachfrage nach Fahrzeugen, die immer schärfere CO2-Grenzen erfüllen und diese sogar übertreffen sollen. Er ist damit eine attraktive und kosteneffiziente Alternative zu konventionellen Antrieben und ebnet den Weg für vollelektrische Lkw im städtischen Verteilerverkehr der Zukunft“, so Marc Llistosella, Präsident und CEO Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation und Leiter Daimler Trucks Asia.

Die Technik läuft

Der Fuso eCanter wurde laut Daimler bereits mehrere Jahre bei Kunden erprobt. Der Hersteller verspricht über das reine Fahrzeug hinaus Dienstleistungspakete, eine gesicherte Teileverfügbarkeit und eine Garantie über das globale Fuso-Händlernetz. Je nach Aufbau und Einsatzart soll der eCanter eine Reichweite von rund 100 km und eine Nutzlast von bis zu dreieinhalb Tonnen haben. Der elektrische Antriebsstrang des Fahrzeugs umfasst sechs Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien mit je 420 Volt und 13,8 kWh. Der Hersteller verspricht im Vergleich zu einer konventionellen Dieselversion Betriebskosteneinsparungen bis zu 1.000 Euro auf 10.000 km.

Für den eCanter hat Fuso auch auf Kompetenzen innerhalb des Daimler-Konzerns zurückgegriffen. Dazu gehört beispielsweise die Mercedes-Benz Energy GmbH für Lösungen zur lokalen Energiespeicherung und Partnerunternehmen wie das Stromtankstellen-Netzwerk ChargePoint. Heute gab Daimler zudem eine Investition in das israelische StartUp StoreDot bekannt. Das Unternehmen ist Vorreiter bei der Entwicklung von Nanotechnologie-Werkstoffen und deren Einsatz für eine ultra-schnelle Batterieladung.

Der Fuso eCanter soll voll in die Fertigungslinie des konventionellen Canter integriert werden. Im Juli feierte MFTBC den Produktionsstart des eCanter in Tramagal, Portugal. Dort werden alle eCanter Fahrzeuge für den europäischen und den US-amerikanischen Markt produziert.


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