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City-Logistik: UPS startet in München mit Lastenrädern und Mikrodepots

Paketdienstleister ist Partner in einem Projekt, das die Kombination aus Cargo Bikes und Mikrodepots in innenstädtischen Bereichen erprobt. Gestaltung von Design-Studenten. Außerdem will München Gratisparken für E-Autos einführen.

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Nach Hamburg, Offenbach, Paris und diversen anderen Städten geht der US-Paketdienstleister UPS auch in München mit der Kombination aus Lastenrädern und Mikrodepots für die Zustellung in innenstädtischen Bereichen an den Start. Im Rahmen des Projekts "City2Share" hat Oberbürgermeister Dieter Reiter jetzt mit dem Dienstleister ein Micro-Depot in Betrieb genommen. Von hier aus sollen Paketboten künftig Lieferungen mit dem Lastenrad zustellen.  Das Forschungsprojekt "City2Share" untersucht innovative Mobilitätskonzepte für München und legt den Fokus dabei auf den öffentlichen Straßenraum. Im Micro-Depot Am Glockenbach werden Pakete und Sendungen künftig gelagert und von Paketboten per Lastenrad oder zu Fuß ausgeliefert, jweils im Umkreis von 800 Metern. Das soll nach Vorstellung der Verantwortlichen nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch Lärm reduzieren. Zudem will sich UPS dadurch zwei Lieferfahrzeuge einsparen. Etwa 300 Sendungen pro Tag sollen die Zusteller abliefern. Das Depot wird Lieferungen für Haushalte in den innenstadtnahen Quartieren der Isarvorstadt und Untersendling enthalten. Oberbürgermeister Dieter Reiter stellte das Logistikkonzept gemeinsam mit Frank Sportolari (UPS-Generalbevollmächtigter Deutschland).

 

Anfangs sind die Container noch in UPS-braun lackiert. Studierende der Münchner Akademie Mode & Design (AMD) gestalten in nächster Zeit die drei Container, die als Mini-Paketlieferplätze an drei Standorten in München aufgestellt werden. „Wir möchten, dass unsere Container sowohl schön aussehen als auch in unsere einzigartig schöne Landeshauptstadt passen", erklärte Peter Bloesl, Stadtlieferungsprojektleiter UPS München.

 

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung denkt der CSU-Koalitionspartner im Münchener Rathaus zudem über Privilegien für Elektroautos nach. Sie sollen etwa kostenlos parken, Bussspuren befahren oder durchfahrtsgesperrte Straßen nutzen können, skizzierte Vize-Bürgermeister Josef Schmid. Das Förderprogramm der Stadt München fand bei Schmid bei Gefallen, in diesem Jahre seien statt 100 bereits 150 Elektroladesäulen errichtet worden, ein Rhythmus, der auch in den nächsten beiden Jahren aufrechterhalten werden soll.

 

 


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