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Elektromobilität: Reichweiten steigen über 250 Kilometer

Die durchschnittliche Reichweite von Elektromobilen hat laut einer aktuellen Untersuchung im Jahr 2016 erstmals die 250-Kilometer-Marke durchbrochen. Neue Modelle treiben die Entwicklung.

Laut einer Analyse der Managementberatung Horváth & Partners konnten Elektrofahrzeuge 2016 bereits durchschnittlich 270 Kilometer mit einer Batterieladung zurücklegen. Für 2020 prognostizieren die Berater eine durchschnittliche Reichweite von rund 450 Kilometern.

Treiber der positiven Entwicklung sind demnach die 2016 neu auf den Markt gekommenen sowie die reichweitengesteigerten bestehenden Modelle. Das Tesla Model X 100D fährt laut Hersteller 565 Kilometer weit, während der BMW i3 Facelift über 300 Kilometer, der Hyundai Ioniq EV über 280 Kilometer und der neue Nissan Leaf (30 kWh) über 250 Kilometer (alles Herstellerangaben) schaffen. Auch die 2016er Upgrades der Tesla Limousine Model S hätten zur Steigerung der durchschnittlichen Reichweite beigetragen, so die Untersuchung.

Allerdings sei die Reichweitensteigerung keine Folge einer höheren Energiedichte in den verwendeten Batterien oder eines geringeren Energieverbrauchs der Fahrzeuge, so Achim Kostron, Automobilexperte bei Horváth & Partners und Co-Autor der Studie. Die Hersteller hätten schlicht größere Batterien zum Einsatz gebracht.

Die Zielmarke von 300 Kilometern sollte demnächst auch fallen. Hersteller wie Porsche, Audi, VW, Daimler und Ford haben bis 2020 E-Autos angekündigt, die deutlich über 300 Kilometer Reichweite liegen sollen. Opel verspricht beispielsweise, dass der im Mai 2017 in Norwegen und später auch in Deutschland erscheinende neue Ampera-e über 520 Kilometer zurücklegen kann. Die Managementberater gehen daher davon aus, dass bis 2020 ein neu zugelassenes reines Elektroauto im Durchschnitt eine Distanz von zirka 450 Kilometern mit einer Batterieladung zurücklegen kann.

Um die durchschnittliche Gesamtreichweite aller Elektrofahrzeuge zu ermitteln, gewichten die Managementberater die Herstellerangaben zur Reichweite mit den jährlichen Verkaufszahlen der entsprechenden Fahrzeuge. 2011 lag der durchschnittliche angegebene Wert bei etwa 150 Kilometern. 2014 gelang der Sprung über die 200-Kilometer-Grenze. 2016 erhöhte sich die durchschnittliche angegebene Reichweite aller verkauften Elektrofahrzeuge nun auf gut 270 Kilometer. Dies entspricht einer Steigerung von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


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