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Erdgasantrieb: Regierung verlängert Steuerermäßigung

Nach langer Verzögerung geht die Verlängerung der Steuererleichterungen für den alternativen Kraftstoff durchs Bundeskabinett. Bis 2026 bleibt CNG steuerlich vergünstigt. Initiative Erdgas: "Entscheidung war überfällig."

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Die Bundesregierung hat die Verlängerung der Steuererleichterung für Erdgas als Kraftstoff (CNG) bis zum Jahr 2026 beschlossen. Nach dem Willen des Kabinetts soll die Steuerermäßigung einen Marktimpuls für den klimaschonenden Kraftstoff anstoßen. Die Brancheninitiative Zukunft Erdgas begrüßte die Entscheidung. „Die Verlängerung war überfällig, zuletzt brachte die Verunsicherung schon einen Marktrückgang“, kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand des Verbandes. Die Fortschreibung der bisherigen Steuererleichterung sei ursprünglich bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben worden. Der Verband sieht sich jetzt auch in seinen Bemühungen um Verlängerung bestätigt.  „Das Verkehrsministerium schafft jetzt aber eine stabile Planungssicherheit bis 2026 und damit gute Voraussetzungen für die Entwicklung des alternativen Kraftstoffs. Hersteller, Kunden und Tankstellenbetreiber bekommen jetzt Klarheit“, kommentierte Kehler. Die Steuerermäßigung wird bis 2024 im gleichen Umfang wie bisher fortgesetzt, für die folgenden Jahre soll es eine Degression geben.

 

Nach Ansicht des Verbandes sei auch ausschlaggebend für die Fortschreibung der Steuerermäßigung gewesen, dass CNG vollständig regenerativ zu erzeugen sei. Sowohl durch die Nutzung von Biomethan als auch durch die Nutzung der Power-to-Gas-Technologie, die aus überschüssigem Ökostrom synthetisches Erdgas erzeugt, könne CO2-neutrales Erdgas erzeugt werden. Bereits heute habe CNG bundesweit im Schnitt einen 20-prozentigen Biomethan-Anteil, bilanziert der Verband.


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