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Elektromobilität: E-Lkw auf der Überholspur

13 Prozent der Lkw in Deutschland könnten bis 2016 mit alternativem Antrieb unterwegs sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Deloitte.

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Die aktuelle Global Truck Study 2016 „Lkw-Märkte im Umbruch“ der Unternehmensberatung Deloitte sieht alternative Antriebe bei Lkw über sechs Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf der Überholspur. In Deutschland sollen in zehn Jahren immerhin 13 Prozent der Nutzfahrzeug-Neuzulassungen in diesem Segment über alternative Antriebe verfügen. Aktuell liegt der Anteil der Nutzfahrzeuge mit alternativem Antrieb bei einem Prozent des Gesamtbestandes. Rund 32.500 entsprechende Lkw waren laut Studie zu Jahresbeginn 2016 in Deutschland zugelassen, davon fast die Hälfte mit Erdgasantrieb, 38 Prozent mit Autogasantrieb und immerhin 14 Prozent vollelektrisch (4.367).

Elektroantriebe (vollelektrisch und hybrid) sollten künftig hauptsächlich im leichten und mittleren Segment deutlich wichtiger werden. Vor allem im innerstädtischen Verteilerverkehr und beim kontinuierlichen Stop-and-go könne diese Antriebsart ihre Stärken ausspielen. Binnen zehn Jahren soll bei den mittelschweren Lkw der Anteil hybrider oder vollelektrischer Fahrzeuge auf ungefähr ein Fünftel aller Neuzulassungen ansteigen. Die Kosten für die Batterien sollen sich bis 2026 mehr als halbieren. Dies entspräche laut Studie einer Verbilligung von derzeit rund 220 Euro/kWh auf 104 Euro/kWh in 2026. Gleichzeitig könnte die Kapazität bezogen auf das Batteriegewicht in diesem Zeitraum um 70 Prozent zulegen.

Innerhalb der einzelnen Lkw-Segmente soll es der Studie zufolge ebenfalls Veränderungen geben: Leichte und schwere Laster sollen Marktanteile hinzugewinnen, während die Mittelklasse weniger nachgefragt werden soll.




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