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Klimaschutz: DB Schenker unterstützt internationalen Standard

Als einer der Erstunterzeichner einer weltweit gültigen Rahmenvereinbarung zur Berechnung von Treibhausgasen im Güterverkehr strebt DB Schenker international einheitliche Standards an.

Am 15 November 2016 haben in Brüssel rund 80 Vertreter aus Politik und Transportindustrie eine erste Fassung der Rahmenvereinbarung zur Berechnung von Treibhausgasen im Güterverkehr vorgestellt. Großlogistiker DB Schenker unterstrich aus diesem Anlass die Notwendigkeit, die Umweltstandards international weiter zu vereinheitlichen. So sollten allgemein gültige Bausteine festgelegt werden, um im komplexen Güterverkehr entlang der der gesamten Lieferkette zu vergleichbaren Emissionsbilanzen zu kommen. Die bereits bestehende Euronorm EN 16258 solle zu einer entsprechenden ISO Norm weiter entwickelt und allgemein verbindlich werden.

 

Als wichtiger Schritt hin zu einem gemeinsamen Standard gilt eine Absichtserklärung, die das EcoTransIT Konsortium und das GLEC/Smart Freight Centre bereits unterzeichnet haben, EcoTransIT World. Das Programm weist den Energieverbrauch und die Emissionen aller Verkehrsträger im Güterverkehr weltweit aus. Im Global Logistics Emissions Council (GLEC) treiben Unternehmen und Branchenverbände gemeinsam die Rahmenbedingungen zur CO2-Bilanzierung des Güterverkehrs für die Industrie voran.

 

Schenker setze sich bereits seit 2006 dafür ein, die Treibhausgase im Güterverkehr industrieübergreifend zu erfassen und einen gemeinsamen Standard dafür zu erstellen, schilderte das Unternehmen. „Für DB Schenker ist der gegenseitige Austausch und Abgleich der Berechnungsmethoden essentiell“, so Andrea Dorothea Schön, bei dem Logistikdienstleister zuständig für Klimaschutz und CO2-Controlling. „Dazu gehören weitere zentrale Vereinheitlichungen, insbesondere bei der Berechnung der Luftfracht", betonte die Klimaschutzbeauftragte.

 

In einem nächsten Schritt habe DB Schenker eine Anleitung zur Erfassung der Lkw-Emissionen für den weiteren DIN Normungsprozess mitentwickelt, die zum Jahresende verabschiedet werden soll. Die Transport- und Logistikindustrie rüstet sich so für zu erwartende gesetzliche Berichtspflichten von Treibhausgasen. Für Klima- und Lärmschutz hat sich die Bahn-Logistik-Tochter klare Ziele bis zum Jahr 2020 gesetzt: Die spezifischen CO2-Emissionen sollen gegenüber 2006 um 30 Prozent reduziert werden, man will zudem 45 Prozent erneuerbare Energien im DB-Bahnstrommix und eine Halbierung des Schienenverkehrslärms gegenüber dem Jahr 2000 erreichen. (ha)




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