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Volvo Trucks: Aero-Sattelzug-Konzept spart ein Drittel Sprit

Gefördertes Forschungsprojekt mit Lkw auf FH-Basis und Aerodynamik-Trailer zeigt großes Sparpotenzial auf. Neben Aerodynamik setzt der Zug auch auf Leichtbau.

 Volvo Trucks hat die Ergebnisse aus einem fünfjährigen Forschungsprojekt für mehr Effizienz im Straßengüterverkehr vorgestellt. Der Konzept-Sattelzug auf Basis des Volvo FH 420 Euro 6 fuhr laut Hersteller eine Spritersparnis von 30 Prozent gegenüber dem konventionellen Referenz-Lkw heraus. Ähnlich wie bei der 2011er-Studie von Daimler, dem Actros Aerotrailer wurden beim sogenannten "American Supertruck", der eine schwedisch-amerikanische Kooperationsarbeit darstellt, Änderungen an Zugmaschine und Trailer vorgenommen und ein Gesamtkonzept umgesetzt.

 

„Wir haben den gesamten Sattelzug modifiziert und aerodynamisch so weit wie möglich optimiert. Beispielsweise wurden die Rückspiegel durch Kameras ersetzt. Das senkt den Luftwiderstand, sodass weniger Energie benötigt wird, um den Lkw anzutreiben", erklärt Åke Othzén, Gesamtprojektleiter bei Volvo Trucks.  Außerdem wurde der Trailer mit Heckspoilern verlängert, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Aerodynamisch optimierte Seitenverkleidungen an den Hinterrädern an der Sattelzugmaschine und den Rädern des Aufliegers runden das Paket ab. Minimierter Luftwiderstand an der Front der Sattelzugmaschine, an den Radkästen und am Einstieg verbessern die Windschlüpfigkeit des Zugfahrzeugs. 

 

Zusätzlich zu den aerodynamischen Verbesserungen sei das Konzeptfahrzeug mit neu entwickelten Reifen ausgestattet, die sich durch einen geringeren Rollwiderstand auszeichneten. Der Auflieger wiege zwei Tonnen weniger als der Referenzauflieger. Das senke den Kraftstoffverbrauch oder ermöglicht eine höhere Nutzlast. Zum Projekt gehöre auch ein verbesserter Antriebsstrang, deutete Volvo Trucks an, ohne konkreter zu werden.

 

Das Forschungsprojekt ist ein bilaterales Gemeinschaftsvorhaben zwischen Schweden und den USA mit Förderung der schwedischen Energiebehörde und des US-amerikanischen Energieministeriums. Ziel des Projekts „American SuperTruck" sei die Erhöhung der Transporteffizienz im Fernverkehr auf dem nordamerikanischen Markt, erklärte der Hersteller. Allerdings seien diverse Modifikationen an der Aerodynamik auch bereits in die Serien-Lkw auch in Europa eingeflossen. 




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