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Lastenräder: Umweltministerium will Cargo Bikes in der Logistik fördern

Wettbewerb unterstützt auch Transporteure mit mindestens 200.000 Euro pro genehmigtem Projekt und spricht Kombination von Lastenrad und Mikrodepots an.

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Das Bundesumweltministerium unter der Leitung von Barbara Hendricks (SPD) hat jetzt einen Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs gestartet, bei dem auch der Einsatz in der Logistik finanziell unterstützt werden soll. Wie es in einer Mitteilung des Ministeriums zu dem Projekt heißt, über das die Online-Plattform cargobike.jetzt berichtet hatte, wolle das Ministerium mit dem Programm "Klimaschutz im Radverkehr" auch Unternehmen fördern, die ihre Waren mit Lastenrädern transportieren wollen. Explizit erwähnt das Ministerium "fahrradbasierte Transportdienstleistungen und Logistik, die Etablierung von Lastenrad-Verleihsystemen, die den Transport auf das Fahrrad verlagern sowie Umschlagsysteme für Logistik (Paketdepots)". Damit spielt das Ministerium implizit auf das Pilotprojekt von UPS in der Hamburger City (LOGISTRA berichtete) an, bei dem die Kombination aus Wechselbrückendepot und Lastenrad etabliert werden konnte. Dieses Modell soll jetzt als Ergebnis eines Wettbewerbs auch auf die Stadt Paris übertragen werden.

 

"Generell sollten die geförderten Projekte darauf angelegt sein, sich leicht nachahmen zu lassen und Treibhausgasemissionen zu vermeiden", heißt es in der Pressemitteilung. Pro bewilligtem Projekt stellt das BMUB mindestens 200.000 Euro zur Verfügung. Es könnten bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben übernommen werden. Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen oder Vereine, so das Ministerium. Förderfähig seien auch Investitionen in Lastrad-Verleihe oder Ladestationen für E-Bikes und E-Pedelecs.

 

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth, der das Projekt in Berlin vorstellte, erklärte dazu: "Der Trend zum Fahrrad ist in vielen Städten sehr erfreulich. Aber häufig reicht die Infrastruktur nicht aus, um den steigenden Verkehr mit herkömmlichem Rad, E-Bike oder Lastenfahrrad aufzunehmen. Deshalb fördern wir jetzt Projekte, die mehr Raum für klimafreundliche Zweirad-Mobilität schaffen und die auf neue Trends im Radverkehr reagieren. Wenn die Treibhausgasemissionen im Verkehr sinken sollen, brauchen wir auch mehr Radverkehr."

 

Auch LOGISTRA widmet sich dem Thema im Rahmen des Praxiswettbewerbs LOGISTRA City Check. Bei einem Fachforum "Urbane Logistik" auf der Messe Trade World (8.-10. März) in Stuttgart wird auch über die Chancen des Einsatzes von Lastenrädern in der Logistik diskutiert. Die KEP-Dienstleister UPS und GO! Express sowie der lokale Same-Day-Delivery-Anbieter Velocarrier aus Tübingen stellen ihre Bike-Lösungen auch auf einer Sonderfläche aus. Auf dieser werden zudem weitere alternative Zustellfahrzeuge, vom E-Transporter bis zum Elektro-Truck zu sehen sein.

 

 




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