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Transporter: Was 2016 alles neu kommt

Pünktlich zur IAA Nutzfahrzeuge rollte eine Welle der Erneuerung durch die Transporterbranche. Allen voran präsentiert Volkswagen den komplett neuen Crafter. Aber die Franzosen halten mit einem starken neuen Kompakt-Van dagegen.

Eine ganze Reihe von Neuheiten zeichnet sich ab im Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Bedingt durch die Umstellung auf die Euro-6-Norm, die im Bereich bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zum Herbst 2016 und damit passend für die IAA Nutzfahrzeuge (22.-29. September) greift, haben eigentlich fast alle Hersteller neue Pfeile im Köcher. Allen voran ist hier Volkswagen Nutzfahrzeuge zu nennen, wo man nach all den Verwerfungen des Abgasskandals endlich wieder in die Spur kommen will und nach vorne blickt. Für die nächste Generation des Crafter, die losgelöst vom einstigen Kooperationspartner Daimler und deren 3,5-Tonner entsteht, hat sich der Hersteller nicht weniger vorgenommen, als den Begriff des "Sprinters" neu zu definieren. Der Crafter soll sich fahren wie ein Pkw, in Sachen Handling, Komfort und Assistenzsysteme auf dem Niveau der Konzern-Personenwagen liegen.

 

Außerdem will (und muss) Volkswagen Nutzfahrzeuge in Sachen alternative Antriebe die Flucht nach vorne antreten: Gemäß der neuen Konzernstrategie von Matthias Müller sollen in allen Bereichen Elektroantriebe forciert werden. Dafür wird es auch eine gemeinsame Plattform geben. Vom Crafter, so viel wurde schon zwischen den Zeilen von den Verantwortlichen angedeutet, könnte es unabhängig von dieser primär für Pkw gedachten Plattform, eine Elektro-Variante für die boomenden Lieferdienste geben. Darüber hinaus will VW beim Thema CNG Gas geben: Dem Caddy TGI soll mindestens ein Crafter TGI folgen - und möglicherweise auch noch ein T6 TGI mit alternativem Antriebskonzept. Spätestens beim T7 sind Elektro und Erdgas dann als Alternative zum Diesel gesetzt. Vor dem Crafter kommt bei VW aber erst einmal das Nischenmodell Caddy Alltrack, den es außer in Offroad-Optik auch als 4x4 mit Offroad-Eigenschaften gibt (ab Februar). Im Sommer rückt dann noch ein auf Euro 6 gebrachter Amarok-Pickup mit leichten optischen Retuschen ins Sortiment ein.

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