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Test & Technik

Renault Trucks: Verteiler-Lkw soll bis zu 13 Prozent Sprit sparen

Projekt sondiert Verbrauchsreduzierung mit einem Distributions-Lkw. Sechs weitere Partner mit an Bord. Prototyp soll 2018 fertig sein.

Nach dem Fernverkehrs-Forschungsprojekt Optifuel Lab 2 hat Renault Trucks auch für den Verteilerverkehr ein Projekt gestartet, das mögliche Verbrauchseinsparungen sondieren soll. Bis zu 13 Prozent weniger Sprit ist die Zielvorgabe des sogenannten Edit-Projekts (Efficient Distribution Truck), bei dem sechs weitere Partner kooperieren, darunter Zulieferer Valeo, Kühlaufbauer Lamberet sowie Reifenhersteller Michelin. Die Verbrauchseinsparung soll erreicht werden auf Basis eines herkömmlichen, mittelschweren Verteilermodells vom Typ Renault Wide D (18 bis 26 Tonnen) mit Euro-6-Diesel-Motor und Kühlaufbau. Im ersten Schritt widmet sich das Projekt der Verbesserung der Aerodynamik. Anschließend wollen die Partner einen Micro-Hybrid-Antrieb integrieren, mit dessen zurückgewonnener Energie die Nebenaggregate betrieben werden sollen. Außerdem soll der Hybrid den Verbrenner punktuell unterstützen. Weiteres Sparpotenzial sieht der Hersteller in einem "Fahrhilfssystem", das über die Vernetzung mit der Verkehrsinfrastruktur etwa günstige Ampelphasen voraussieht und ein günstiges Geschwindigkeitsprofil ermittelt. Außerdem solle der Fahrer darüber die wirtschaftlichste Route für seine Fahrt ermitteln können. Ihren Teil sollen bei dem Prototypen auch neue Michelin-Reifen mit geringem Rollwiderstand leisten. Bis 2018 wollen der Hersteller und seine Partner ein Vorserienmodell umgesetzt haben.



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