Leserwahl: LOGISTRA best practice: Innovationen 2018






 


Mitmachen & Gewinnen: Bestimmen Sie die interessantesten Innovationen 2018


Was sind die spannendsten Innovationen 2018? Was könnte für die Logistik Effizienzgewinne und Einsparpotenziale eröffnen? Worauf haben Lager-, Versand- und Fuhrparkverantwortliche vielleicht sogar schon lange gewartet? Diese Fragen stellen sich in jedem Teil der Warendistribution – vom Lager über den Versand bis hin zum Transport. Und LOGISTRA will sie mit der Leserwahl „LOGISTRA best practice: Innovationen 2018“ beantworten. Die Redaktion stellt deshalb 24 innovative Produkte und Lösungen in acht Kategorien (4x Intralogistik und 4x Fuhrpark) zur Wahl. Die Wahl findet 2018 bereits zum dritten Man statt.

Abgestimmt werden kann bis zum 10. August 2018.


Die Regeln:

  • Sie müssen sich in jeder Kategorie für einen Favoriten entscheiden.
  • Sie können in jeder Kategorie nur einen Favoriten nennen.
  • Sie können pro IP-Adresse nur 1x abstimmen.

 

Bitte wählen Sie:

ICS: Multiscan

Etiketten an Paletten und Ladungsträgern wie GS1-Transport­etiketten verfügen oftmals über mehrere Barcodes, die jeweils Daten zu beispielsweise Absender, Artikel, Charge und Nummer der Versandeinheit (NVE) enthalten. Mit klassischen Scanlösungen müssen die Codes einzeln erfasst werden. Nicht zuletzt kann es bei aneinanderliegenden Codes schwierig sein, den gewünschten Code zu treffen. Die ICS Group hat hierfür mit „ICS Multi­scan“ eine Lösung entwickelt, mit der mehrere Barcodes simultan mit einem einzigen Scan erfasst und automatisiert an der richtigen Stelle in der Softwareeingabemaske des Fahrzeugcomputers oder des Staplerterminals bereitgestellt werden. Es sollen bis zu 20 Codes gleichzeitig erfasst und auf eine Entfernung von bis zu
21 Metern sicher ausgelesen werden.


Identpro: Staplerleitsystem identpus

Der Einsatz eines Lagerverwaltungssystems erfordert von Staplerfahrern, Transportaufträge zu quittieren. Nur so werden entsprechende Buchungen durchgeführt. In der Praxis führt fehlerhaftes und „vergessenes“ Scannen zu einem EDV-Lagerabbild, das von der realen Lagersituation abweicht. Ziel des neuen Staplerleitsystems von Identpro ist ein deckungsgleicher Material- und Datenfluss. Basis dafür ist eine Laserlokalisierung für Stapler. Jedes Flurförderzeug wird mit einem Lidar-Laser anhand natürlicher Umgebungsmerkmale in Hallen und im Außenbereich geortet. Die Genauigkeit soll bei plus/minus zehn Zentimetern liegen. Basierend auf der Staplerortung wird mittels weiterer Sensorik beim Auf- und Absetzen von Ladeeinheiten automatisch deren Positionen ermittelt und vollautomatisch quittiert.




Sick: InspectorP6xx Fachfeinpositionierung


Die programmierbare 2-D-Kamera „InspectorP63x“ von Sick mit einer speziell für die Fachfeinpositionierung (FFP) entwickelten Sensor-App gewährleistet die automatische Positionsfindung bei Übergabe- und Andockvorgängen in der Lager- und Fördertechnik.
Mit einem Sensor können sowohl ein­fachtiefe als auch doppeltiefe Positioniervorgänge gesteuert werden.
Die Kamera­lösung orientiert sich an natürlichen Objektmerkmalen – beispielsweise Bohrungen – oder anderen natürlichen Positionsmarken im Regalbau. Reflektoren sind nicht erforderlich.
Optische Störeffekte, die unter anderem durch wechselnde Oberflächen­reflexionen, unterschiedliche Umgebungslichtbedingungen bis hin zu Totalreflexionen, etwa im Bereich einer Bohrung, auftreten können, sollen durch eine intelligente Bildverarbeitung eliminiert werden. 






Bilder: ICS; Identpro; Sick

 

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Amminex / Faurecia: BlueFit

Das Unternehmen Amminex (seit 2016 Teil von Faurecia) hat mit „BlueFit“ eine Nachrüstlösung für die Reinigung von Dieselabgasen von Pkw (und damit auch Lieferwagen) entwickelt. Bei einem ­Test-Pkw wurden unter realen Fahrbedingungen die Emissionen auf 40 mg NOx pro Kilometer reduziert. Euro 6 erlaubt 80 mg NOx pro Kilometer. Die nötigen Ammoniak-Kartuschen müssen alle 15.000 Kilometer ausgetauscht werden. BlueFit arbeitet insbesondere bei niedrigen Abgastemperaturen effektiv, wie sie bei städtischen Fahrten mit niedrigen Geschwindigkeiten, nach dem Kaltstart und bei kaltem Wetter vorkommen. Die Technologie ist in größerer Bauweise für Lkw und Busse unter dem Namen ASDS (Ammoniak Storage and Delivery System) bereits verfügbar und bewährt. 


Krone: Laderaumerkennung

Disponenten profitieren mittels eines intelligenten Algorithmus von einer optimalen Auslastung des Laderaums und der Vermeidung von Leerfahrten, was wiederum eine vorausschauende Tourenplanung ermöglicht. Die 2016 von Krone vorgestellte Laderaumerkennung wurde nochmals deutlich verbessert und ermöglicht nun mittels Kamera und Sensorik die digitale Unterstützung und intelligente Laderaumüberwachung. Disponenten erhalten somit schnell und zuverlässig Informationen, wie viele Kapazitäten auf dem Fahrzeug exakt frei sind und wo sich diese genau befinden. Das System bietet die Möglichkeit einer reinen Bildübertragung des Innenraums als auch eine zusätzliche Analyse des Bildes über einen Algorithmus zur Auswertung der verfügbaren Ladefläche. Um die Transporte visuell nachvollziehbar und wirtschaftlich zu ermöglichen, wurde eine Erweiterung des Krone-Telematics-Portals und der dazugehörigen Telematics-App vorgenommen.


TBV Kühlfahrzeuge: Elektrische Kühlanlage mit Solarpaneel

Bereits auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 präsentierte TBV Kühlfahrzeuge den Prototypen einer solarbetriebenen Kühlanlage. Die Möglichkeit, damit Kühlleistung trotz abgestellten Fahrzeugmotors und abgeschlossener Kabine für mindestens 30 Minuten zu erzeugen, ist in der Cityverteilung interessant. Weitere Vorteile sind die möglichen Treibstoffersparnisse, verringerte Geräuschimmissionen sowie eine gesteigerte Wartungsfreundlichkeit. Mittlerweile wurde die Lösung weiterentwickelt und unter anderem das Temperaturspektrum von „nur“ Frischdienst auch auf Tiefkühl erweitert. Auch ist nun die Kombination des elektrischen Antriebs mit kompressorbetriebenen Kühlanlagen möglich. Die Solarpaneele sind nun optional anstelle „Muss“. Zudem wurden Heiz- und Kühlleistung erhöht und serienmäßig Datenlogger implementiert.


Bilder: Faurecia; Krone; TBV Kühlfahrzeuge

 

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MAN: eTGE

Beim elektrischen Transporter „MAN eTGE“ werden die Vorderräder durch einen Synchronmotor mit einer maximal abrufbaren Leistung von 100 kW angetrieben. Das Drehmoment liegt bei 290 Nm. Zusammen mit der auf 90 km/h abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit soll der Verbrauch bei circa 20 kWh pro 100 Kilometer liegen. Die Reichweite soll bis zu 160 Kilometer betragen. Laut MAN decke das circa drei Viertel aller innerstädtischen Transporte ab. Mit Drehstrom ließe sich das Fahrzeug nach fünfeinhalb Stunden wieder voll einsetzen, bei 220 Volt Wechselspannung seien etwa neun Stunden für eine vollständige Ladung nötig. Der eTGE soll mit Navigationssystem, beheizbarer Frontscheibe und Not-brems­assistent ausgeliefert werden. Anfangs ist er mit Standard-Radstand und Hochdach bestellbar. Er kostet rund 69.500 Euro.

Schaeffler: Bio-Hybrid

Der „Bio-Hybrid“ von Schaeffler ist ein wetterfestes und vernetztes Mobilitätskonzept. Er überträgt den Pedelec-Gedanken auf ein zweispuriges Fahrzeug, bei dem der Fahrer durch einen 250 bis 750 Watt starken Niedervolt- Antrieb unterstützt wird. Die Spurweite des Bio-Hybrids ist so ausgelegt, dass öffentliche Radwege genutzt werden können. Hierdurch ist Güter- und Warentransport umweltschonend und unabhängig vom Autoverkehr umsetzbar. Die Eckdaten: 200 Kilo Nutzlast, rund 1.000 Liter Laderaum und ein zulässiges Gesamtgewicht von 400 Kilo. Die Cargo-Ausführung ist 2,65 Meter lang, 870 Millimeter breit und 1,55 Meter hoch. Das Lastenrad soll als führerscheinfreie 25-km/h- und als 32-km/h-Version angeboten werden. Anfang 2019 sollen erste seriennahe Prototypen, die Mitte des Jahres 2019 in ein erstes Testfeld gehen, entstehen. Zur Marktreife soll der Bio-Hybrid bis spätestens 2020 entwickelt werden.

Volvo Trucks: FE Electric

Volvo Trucks hat seinen elektrisch angetriebenen Lkw „FE Electric“
für schwerere Verteileraufgaben und die Abfallentsorgung konzi­piert. Der Lkw verfügt über ein Gesamtgewicht von bis zu 27 Tonnen. Der Verkaufsstart in Europa ist für 2019 geplant. Damit käme man dem Wettbewerber Daimler zuvor, der den eActros für 2021 angekündigt hat. Der erste FE Electric soll Ende 2018 bei der Stadtreinigung Hamburg in Betrieb gehen. Er wird von zwei Elektromotoren mit 370 kW Leistung angetrieben (260 kW Dauerleistung). Die Kraft wird über ein Zweiganggetriebe an die Räder übertragen. Die Lithium-Ionen-Akkus fassen variabel 200 bis 300 kWh, die Reichweite beträgt damit bis zu 200 Kilometer. Es sind zwei verschiedene Ladesysteme erhältlich, die Ladedauer reicht für Batterien mit 300 kWh von 1,5 Stunden bis etwa zehn Stunden



Bilder: MAN; Schaeffler; Volvo Trucks

 

 

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Jungheinrich: ETV 216i

Wurden bislang Elektrostapler – auch solche mit Lithium-Ionen-Akku – um das Einheitsmaß der Blei-Säure-Batterie herum entwickelt, so hat Jungheinrich nun erstmals den Li-Ion-Akku zum Maß der Dinge gemacht. Der Schubmaststapler „ETV 216i“ wurde nur für die neue Batterietechnik entwickelt. Die neuen Konstruktionsmöglichkeiten führten zu mehr Bewegungsfreiheit und einer ­besseren Rundumsicht. Durch die kleinere Batterie habe man zudem den Fahrzeugschwerpunkt durch ein Zusatzgewicht in eine günstigere Position verschieben können. Der Stapler könne so 1,6 Tonnen bis in neun Meter Höhe stemmen – 230 Kilogramm mehr als ein herkömmliches Fahrzeug. Die Hubgeschwindigkeit mit Last wurde um 23 Prozent erhöht. Der ETV 216i soll fünf bis zehn Prozent mehr Paletten umschlagen als sein Bleisäure-Pendant.


Linde Material Handling: R-MATIC

Der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling erweitert sein Robotik-Portfolio um den autonomen Schubmaststapler „R-MATIC“. Das neue Gerät arbeitet mit einer Tragfähigkeit von 1,6 Tonnen und lagert selbstständig in Hubhöhen bis zehn Meter ein und aus.
Über Sensoren wird sichergestellt, dass die Paletten an der richtigen Stelle im Regal platziert oder aufgenommen werden. Den Gefahren überhängender Lasten beugt ein weiterer, am Gabelträger montierter Sensor vor. Dreidimensionale Kameras erkennen den Ablageplatz im Regal und helfen, die Position der Gabelzinken mithilfe des Seitenschiebers zu justieren. Beim Transport der Paletten in der Ebene führt eine konturbasierte Geo-Navigation das Gerät fahrerlos durch das Lager. Ein auf dem Staplerdach installierter Navigationslaser scannt dazu permanent die Umgebung ab. Dabei bewegt sich der R-MATIC mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,5 Metern pro Sekunde, das entspricht rund 9 km/h.





Still: RX 20

Still hat den Elektrogabelstapler „RX 20“ komplett neu aufgelegt. Die neue Baureihe besteht aus 13 Fahrzeugtypen – davon sieben Dreirad- und sechs Vierradstapler – und ist für Lasten von 1,4 bis
2,0 Tonnen bei einem Lastschwerpunkt von 500 Millimetern ausgelegt. Die Allrounder eignen sich für den kombinierten Innen- und Außeneinsatz und transportieren Waren mit einer maximalen Fahrgeschwindigkeit von 20 km/h auch über längere Strecken. Damit sollen sie verbrennungsmotorischen Staplern ebenbürtig sein. Basis der Neuentwicklung bildet ein neues Antriebsmodul mit zwei gekapselten Drehstromfahrmotoren mit aktiver Kühlung. Bei der Karosserie hat der Hersteller viele vormalige Kunststoffteile durch Stahl ersetzt. Der Einstieg in die Kabine liegt nun niedriger als zuvor, die Kabinenhöhe wuchs.


Bilder: Jungheinrich; Linde Material Handling; Still

 

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Berger Engineering: SEOS

Von Berger Engineering kommt ein Computermodell, mit dem es möglich ist, die komplette Dynamik und Statik eines Regalbediengeräts vorauszuberechnen und dies für
eine schwingungsfreie und dadurch schnellere Fahrt zu nutzen. Bislang war das aufgrund der hohen Komplexität der mathematischen Aufgabe nicht möglich. Auftretende Schwingungen des Regalbediengeräts bei der Fahrt wurden hauptsächlich hardware-­seitig kompensiert. „SEOS“ lässt sich nun als reine Softwarelösung in neue und beste­hende Anlagen integrieren.
Die Grundlage des Verfahrens bildet ein dynamisches Finite-Elemente-Modell des Re­galbediengeräts. Vorgaben wie die Grenzen der Materialbelastung können individuell festgelegt werden. Bei der Inbetriebnahme werden alle Start- und Zielpositionen des Regalbediengeräts im Lager sowie alle Beladungen des Lastaufnahmemittels durch­gerechnet und in einer Matrix abgespeichert. Wird eine neue Fahrt gestartet, wird nur
noch die entsprechende Fahrkurve ausgewählt und abgefahren. 





Denipro: denigrid

Denipro präsentierte im Frühjahr als Neuentwicklung den Matrix-Sorter „denigrid“. Das System setzt sich aus individuell ansteuerbaren Fördermodulen zusammen, die als Matrix angeordnet sind. Innerhalb der X- und Y-Achsen lassen sich Ladungsträger in alle vier Richtungen verschieben. Mittels Hilfsladungsträgern soll die Verarbeitung höchst unterschiedlich dimensionierter Produkte möglich sein. Die Verschiebemodule bietet der Hersteller in drei Lastgrößen an, um allen Anwendungsbereichen gerecht zu werden. Das System basiert auf dem Prinzip „Rollen statt gleiten“ und soll damit sehr energieeffizient sein. Erste Anfragen registriert das Schweizer Unternehmen nach eigener Aussage vor allem aus dem Lebensmittelgroßhandel, der das System zur Warenkommissionierung und für seine Tourenplanung einsetzen möchte.



Schaeffler / SSI Schäfer: Maintenance 4.0 for Intralogistics


Mit „Maintenance 4.0 for Intralogistics“ realisieren der Auto­mobilzulieferer Schaeffler als Systemlieferant und SSI Schäfer als Systemintegrator eine Lösung zur Zustandsüberwachung und teilautomatisierten Instandhaltung für die Lagerlogistik. Dabei dient das Condition Monitoring System „FAG Smart Check“ zur Zustandsüberwachung von Regalbediengeräten, Hebestationen oder Spiralförderern. Eine Schwingungsdiagnose soll Maschinenschäden frühzeitig erkennen. Digitale Cloud-Services auf Basis der Schwingungsdaten und weiterer Parameter analysieren den Anlagenzustand und geben konkrete Handlungsempfehlungen. An Kettenförderern und Rollenbahnen übernehmen zentral gesteuerte Schmiersysteme die Nachschmierung im laufenden Betrieb. Regelmäßige manuelle Nachschmierungen sind nicht mehr nötig.


Bilder: Berger Engineering; Denipro; Schaeffler

 

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ADAC TruckService: Mobile Ferndiagnose

Der ADAC TruckService integriert die digitale Ferndiagnose von Trailern und Kühlaggregaten sowie die Mobilitätsdienstleistungen für die Nutzfahrzeugindustrie und Flottenbetreiber in seinen Standardfahrzeugschutz. Vertragskunden des Pannendienstes können nun die mobile Pannenprävention unabhängig von der Fahrzeugmarke in Anspruch nehmen. In der Praxis bietet der neue Service eine Warnfunktion in Kombination mit einer mobilen oder stationären Reparatur in ganz Europa. Die Fahrzeugdaten der angebundenen Komponenten werden in Echtzeit auf eine neutrale Plattform übertragen und geprüft. Weichen die Werte von den Herstellervorgaben ab, wird der Flottenbetreiber informiert. Je nach Schwere des drohenden Schadens organisiert der TruckService einen sofortigen mobilen Einsatz oder einen Werkstatttermin.

Kögel: Telematik mit automatischer Reifenerkennung

Der Auflieger- und Aufbautenhersteller Kögel hat zusammen mit LDL Technology ein neues Trailer-Telematikmodul mit automatischer Reifenerkennung entwickelt. Das System lokalisiert am Auflieger automatisch die Reifendrucküberwachungssensoren in jedem Reifen. Ein Reifentausch soll damit in jeder Werkstatt möglich sein, weil der von bisherigen Systemen bekannte manuelle Einlernprozess der Sensoren über eine Software oder Scanner entfällt. Kögel-Kunden können nun zwischen zwei Trailer-Telematikmodulen mit und ohne automatischer Reifenerkennung wählen. Beide Module sind speziell auf Kögel-Auflieger abgestimmt und liefern Echtzeitzugriff auf Trailer-EBS-, Ortungs-, Kühlungs-, Reifen- und Anhänger-Daten an ein Webportal.




Mercedes-Benz: MBUX mit Sprachsteuerung


Im neuen Mercedes-Benz Sprinter ist das neue Multimediasystem „MBUX“ (Mercedes‑Benz User Experience) verfügbar. Es wurde Anfang Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt. Das System bietet auch den Zugang zu Mer­cedes PRO connect, dem Konnektivitäts‑System für Fuhrparkkunden. Zu dessen Diensten zählen beispielsweise Fahrzeugstatus, Fahrzeuglogistik, Flottenkommunikation, Wartungs- und Unfallmanagement oder ein digitales Fahrtenbuch. Dank künstlicher Intelligenz ist das MBUX lernfähig. Neben der Eingabe über Lenkrad‑Bedienelemente oder per Touchscreen kann das MBUX auch per Sprachbedienung gesteuert werden. Das soll die Sicherheit erhöhen, weil sich der Fahrer so auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren kann.

Bilder: ADAC TruckService; Daimler; Kögel

 

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Fraunhofer IML / Deutsche Telekom: Low Cost Tracker

Der neue „Low Cost Tracker“ des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML und der Deutschen Telekom ermöglicht dank einer Akkulaufzeit von zwei Jahren eine langfristige Überwachung von Gütern. Dank des Maschinen­netzes „NarrowBand IoT“, das sich durch geringen Stromverbrauch und eine gute Gebäudedurch­dringung auszeichnet, ist der Tracker im Vergleich zu Technologien auf GPS-Basis energiesparender und kostengünstiger. Der robuste, wasserdichte Tracker ermöglicht das Auffinden von Paletten, Transportboxen oder Rollbehältern. Zudem lassen sich durch die ­eingebaute Sensorik Bewegungsdaten und Temperatur messen. Die Lokalisierung sorgt für Diebstahlschutz und ein eingebauter Magnetfeldsensor alarmiert per Signal, sobald der Tracker von seinem Objekt entfernt wird.


Rite-Hite: Safe-T-Signal


Wo sich Staplerfahrer und Fußgänger Lauf- und Fahrwege teilen oder keine Sicht auf den Verkehr hinter einer Ecke haben, besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Verkehrsspiegel reichen oft nicht aus. Das neue „Safe-T-Signal“ von Rite-Hite will diese Sicherheitslücke schließen. Mikrowellensensoren erfassen dabei herannahenden Verkehr aus jeder Richtung und aktivieren das System, das mit einem roten LED-Signal in der Form eines Stoppschilds oder einem gelben LED-Signal in der Form eines Vorfahrt-gewähren-Schilds reagiert. Zusätzlich wird ein blaues Leuchtsignal auf den Boden der Kreuzung projiziert. Das System ist ausschließlich für den Innenbereich geeignet. Für die Montage wird eine Mindesthöhe von 3.050 Millimetern benötigt. Die maximale Montagehöhe beträgt 4.880 Millimeter.


VW Nutzfahrzeuge: Adaptive Cruise Control mit Front Assist

Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet für seinen neu entwickelten Transporter Crafter etliche innovative Assistenzsysteme an. Für die Steigerung der Verkehrssicherheit besonders interessant: die automatische Distanzregelung „ACC“ (Adaptive Cruise Control). Das System passt die Geschwindigkeit des Vans automatisch der des vorausfahrenden Fahrzeugs an und hält dabei den vom Fahrer vorgegebenen Abstand ein – bei langen Autobahnfahrten ein großer Sicherheitsgewinn.
Teil des Systems ist das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit der City-Notbremsfunktion. Über Radarsensoren erkennt das System kritische Abstandssituationen und warnt den Fahrer optisch, akustisch sowie mit einem Bremsruck im Stadtverkehr bei einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h.



 Bilder: Fraunhofer IML; Rite-Hite; VW Nutzfahrzeuge

 

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b&w solutions: PaperMaster bw18

Die vollautomatische Verpackungsmaschine „PaperMaster bw18“ der b&w solutions GmbH stellt aus Papierrollen am Verpackungsort Papierflips her. Aus geringem Materialvolumen kann so ein großes Materialvolumen hergestellt werden. Durch ein 3-D-Messverfahren wird das Artikel- und Kartonvolumen bestimmt. Dadurch wird das zu befüllende Freivolumen des Kartons exakt modelliert, und das minimalst nötige Volumen lässt sich ermitteln, regeln und steuern. Durch die Herstellung an der Verpackungslinie wird die nötige Lagerung und Bewegung von Füllmaterial auf ein Minimum gesenkt. Der verwendete Versandkarton kann durch den optimierten Befüllungsprozess auf der tatsächlich notwendigen Höhe verschlossen werden. Durch die exakte Berechnung und Befüllung verbraucht der Versender weniger Füllstoff.


Bito Lagertechnik: Sunflower-Compound (SFC)

Sonnenblumenschalen als Füll- und Verstärkungsstoff in Kunststoffen: Nach einer intensiven Testphase will Bito-Lagertechnik seine C-Teile-Behälter nun auch mit einem neuen, aus den Fasern von Sonnenblumenschalen basierendem Füllstoff herstellen: „Sunflower-Compound“ (SFC) ist ein Kunststoffkomposit mit hervorragenden Verarbeitungseigenschaften, hoher Steifigkeit und Schlagzähigkeit. Die Sonnenblumenschalen sind ein Nebenprodukt der Sonnenblumenkern-Produktion und eignen sich als Faserzusätze für die Produktion hochwertiger Naturfaserkunststoffe. Für die Herstellung des Materials werden keine Nahrungsmittel verwendet und für die Gewinnung sind keine zusätzlichen Anbauflächen erforderlich. Ein umweltbewusster, nachhaltiger Meilenstein im Bereich der Behälterproduktion.



Logopak Systeme: Logomatic 900 QTB

Beim „Logomatic 900 QTB“ des Herstellers Logopak Systeme wird Endlos-Etikettenmaterial auf der Rolle mit individuellen Inhalten bedruckt und in frei einstellbaren Längen geschnitten und appliziert. Anwender sollen so die vorzuhaltende Etikettenvielfalt reduzieren und die Beschaffungs- wie auch die Nachschublogistik wirtschaftlicher gestalten können.
Der Verzicht auf das Trägermaterial vermeidet nicht nur Abfall, sondern ermöglicht es auch, die Etikettenbahn pro Rolle deutlich zu verlängern. Die Maschine erreicht Materiallauflängen von 1.200 Metern. Gedruckt wird mit bis zu 300 Millimetern pro Sekunde. Der verwendete Thermokleber ist bei Lagertemperatur nicht aktiviert, das Etikett wird erst unmittelbar vor dem Aufbringen erwärmt. Der Kleber soll auch auf staubigen Oberflächen haften.



Bilder: Bito Lagertechnik; b&w solutions; Logopak Systeme

 

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