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Hamburger Logistiktage: Blick in die Zukunft

Die 15. Hamburger Logistiktage boten eine facettenreiche Sicht auf die Herausforderungen einer zukunftsfähigen Logistik.

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Die vom Planungs- und Beratungsunternehmen LMS Logistik Management Service GmbH initiierten Hamburger Logistiktage (HLT) gingen in diesem Jahr in die 15. Runde. Mitte Februar trafen sich mehr als 300 Teilnehmer im Stadion des FC St. Pauli am Millerntor. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand die Frage nach einer zukunftsfähigen Logistik in immer komplexeren Wirtschaftsprozessen.

Eine der Antworten: Smarte Technik und smarte Prozesse. So stellten Dr. Giovanni Prestifilippo, Geschäftsführer von PSI Logistics, und Christian Maasem vom FIR an der RWTH Aachen das „Smart Movement“ mittels IoT-Beacons vor. Die kleinen Sender kommunizieren mit einem Transport-Management-System, wodurch Transportprozesse und intralogistische Materialflüsse optimiert werden sollen.

Danach referierte Werner Gliem von der Logistik-Initiative Hamburg über das Projekt SMILE – Smart Last Mile Logistics. Die Citylogistikinitiative soll in Hamburg trotz wachsendem E-Commerce zu besserer Luft, weniger Lärm und mehr Verkehrsfluss führen. Das Mittel der Wahl: Drohen, Paketroboter, alternative Antriebe, Mikro-Hubs und andere „smarte“ Ideen.

Ebenfalls smart: Erik Düwel vom Gabelstaplerhersteller Still sprach über das interaktive Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Er stellte in diesem Kontext den Still iGO neo vor. Der halbautomatische Kommissionierstapler folgt seinem Bediener auf Wunsch selbstständig durch das Lager und positioniert sich beim Picken der Ware automatisch so, dass sich der Mensch an der Entnahmestelle am Regal nur noch umdrehen muss, um abzulegen.
 

Neue Handelsprozesse


Auch der Handel ist auf der Suche nach smarten Lösungen für die Zukunft. Matthias Bähr vom Einzelhändler REWE sprach über das Supply Chain Management in der REWE Markt GmbH und deren Ausrichtung an den Interessen der Kunden. Seine Frage: Zufriedenheit zu welchem Preis bei immer höheren Anforderungen? Und Georg Weinhofer von COOP in der Schweiz referierte über das Ziel seiner Unternehmung, bis 2023 CO2-neutral zu werden. Inzwischen hat das Unternehmen acht Elektro-Lastwagen in der Supermarktbelieferung im Einsatz.

Über die grundsätzliche Frage „Wie tickt der Handel von morgen – online, offline oder omnichannel?“ sprach Michael Gerling vom EHI Retail Institut. Seine Vision von der Zukunft des Handels: Die Ladengeschäfte bleiben zwar, werden aber anders aussehend und weniger werden. Der stationäre Handel werde sich zukünftig in großen Städten konzentrieren.

Die traditionelle Abendveranstaltung wurde von den HLT-Abendpartnern Container Centralen, Garbe und Still im Ballsaal der Haupttribüne des Millerntor-Stadions ausgerichtet. Staatsrat Dr. Rolf Bösinger von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg ging als Dinner Speaker auf die Bedeutung der Logistik für Hamburg ein.

Die nächsten Hamburger Logistiktage sollen am 21. Und 22. Februar 2018 stattfinden.


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