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Elektromobilität: E-Roller für Lieferdienste in der Vermietung

Govecs ist mit einem Mietmodell von gewerblich nutzbaren Elektro-Scootern am Markt und verspricht niedrige Kosten und Kapitalbindung.

Elektrorollerspezialist Govecs hat anlässlich des einjährigen Jubiläums seines Vermietmodells GO! Rent eine Zwischenbilanz gezogen. Das Langzeitmietmodell ermögliche eine Elektroroller-Flotte ohne Kapitalbindung aufzubauen, erläuterte der Anbieter. Ab einer Tagesmiete von 7,90 Euro stünden den Kunden die Lieferroller zur Verfügung, inklusive Versicherung und regelmäßiger Wartung. Zu den Kunden zählten Start-ups ebenso wie eine Schnellrestaurantkette. Der Anbieter sieht sein Modell als Lieferalternative bei verschärften Zufahrtsregulierungen oder Fahrverboten in den Städten. Vor allem für kleinere Betriebe, die hohe Anschaffungskosten scheuen, sei das Angebot ideal. „Der Firmenfuhrpark zählt zu den größten Bilanzposten eines Unternehmens, die Kapitalbindung in diesem Bereich ist enorm. Es ist nicht selten der Fall, dass die nötigen Finanzmittel nicht zur Verfügung stehen oder an anderer Stelle fehlen", erläuterte Govecs-Geschäftsführer Thomas Grübel. Diese lasse sich auch sukzessive und skalierbar aufbauen und die Amortisation der Kosten soll binnen weniger Liefertouren umzusetzen sein, verspricht der Anbieter.

 

Beim Anwender Green Guru aus Berlin beliefen sich die Stromkosten pro 100 Kilometer auf etwa 80 Cent. "Bei durchschnittlichem Verbrauch bedeutet dies, im Vergleich zu den benzin-betriebenen Fahrzeugen, eine jährliche Einsparung von circa 1.200 Euro pro Roller. Zusätzlich sparen wir eine Menge Wartungskosten“, erklärte Geschäftsführer Paul Gebhardt. Nach einer Testphase mit vier Fahrzeugen stellte der Unternehmer seine Rollerflotte von insgesamt 30 Fahrzeugen komplett auf elektrischen Antrieb um. Die Fast-Food-Kette Burger King experimentiert mit den E-Rollern für seinen vor kurzem gestarteten Lieferservice. Dafür habe man verschiedene Fahrzeuge getestet und die Elektroroller für diese Anwendung als am besten befunden, erklärt Christian Anton aus Kaiserslautern, seit über 30 Jahren Franchisenehmer von Burger King. Er schätzt sowohl die Motorleistung und die Fahrdynamik der Roller und erzielt mit den Fahrzeugen eine reale Reichweite von über 100 Kilometer. Nach  vier Monaten und 5.000 Kilometern will er seine PKW durch Elektroroller ersetzen.

 

Die Govecs E-Roller der gewerblich orientierten T-Serie bieten einen 54 Nm starken, bürstenlosen Wechselstrom-Elektromotor mit wartungsarmem Riemenantrieb, verschieden großen Akkus und fährt bis zu 45 km/h schnell. Eine stärkere Topversion verfügt über 114 Nm Drehmoment und ist bis zu 85 km/h schnell. Die Nutzlast beträgt 100 kg, das Gesamtgewicht wird mit 180 kg angegeben, das Stauvolumen in speziell angepassten Stauboxen beträgt bis zu 200 l.


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