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Test & Technik

Elektromobilität: ABT und AL-KO starten mit Elektro-Fahrgestell

Anbieter bringen ihr zur IAA vorgestelltes E-Plattformkonzept auf den Markt. Verschiedene Aufbauten kombinierbar, auch Einrechnungs-Geschäft sowie Leasingmodell vorgesehen.

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Der Tuninganbieter ABT Sportsline und der Fahrgestellspezialist AL-KO starten mit ihrem zur IAA 2016 erstmals vorgestellten Elektro-Transporter in den Verkauf. Das vollelektrisch angetriebene 13-Zoll-Fahrgestellkonzept mit VW-T6-Triebkopf beginnt in der Basisversion bei einem Listenpreis von 78.708 Euro netto mit einphasiger Lademöglichkeit (3,6 kW). Optional bietet der Hersteller auch das dreiphasige Schnellladen mit 22 kW an, mit dem sich die robusten Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus mit 28,8 kWh Kapazität binnen 1,5 Stunden wieder aufladen lassen sollen. Im Laborzyklus soll die Kapazität für verteilertaugliche 120 km genügen. Durch den planen Einbau der Akkus im Rahmen soll das 3,9-Tonnen-Fahrzeug sehr aufbaufreudig sein. Den Anwendungsbereich sieht man vom Verteiler- bis hin zum Personenverkehr oder auch in Spezialanwendungen wie als Kleinmüllsammler. Erste Fahrzeuge wurden etwa mit Krone-KEP-Koffer für den Kunden DHL konfiguriert.

 

Grundsätzlich bietet ABT auch Ab-Werk-Lösungen im Einrechnungsgeschäft an, Man arbeite hier eng mit den Aufbauherstellern zusammen, so die Aussage des Herstellers. Das Fahrzeug werde bei ABT komplett elektrifiziert und dann dem Aufbauer zur Finalisierung übergeben. Neben dem reinen Kauf bietet der Allgäuer Tuning- und Elektrospezialist auch Leasingmodelle an. Darüber hinaus plant man mit der Berliner Parkstrom GmbH infrastrukturelle und energiebezogene Angebote.

 

„Wir gehen davon aus, dass das Bedürfnis nach Mobilität im privaten wie auch im wirtschaftlichen Sektor weiter wachsen wird. Sicher ist auch, dass unterschiedliche Konzepte nebeneinander den Bedarf abdecken werden", erklärte ABT-Sportsline-Chef Hans-Jürgen Abt zum Hintergrund des Engagement. Als Voraussetzung für eine weitere Verbreitung der E-Mobilität sieht Abt, dass man sich bei den Energiespeichern in puncto Reichweite deutlich steigert und gemeinsame Normen entwickelt. Auch die Entwicklung der Asynchronmaschinen als Antrieb sieht er als wichtiges Element. "Diese kommen weitgehend ohne die teuren und bei der Gewinnung umweltschädigenden seltenen Erden aus", erklärt Abt. Im kommerziellen Bereich hält der Antriebs-Experte E-Mobility schon jetzt für sinnvoll, weil sich die Nutzung optimal planen und kalkulieren lasse. "Dem tragen wir mit unserem ABT eCab Rechnung", unterstreicht der Firmenchef.

 

 


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