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Test & Technik

Elektromobilität: Nissan stellt eNV200 als Kipper vor

Hersteller lanciert Branchenmodelle seines Elektro-Vans. Fahrgestell, Kipper und Kühlvariante sollen ins Angebot rücken.

Der Transporterhersteller Nissan hat auf der Auto Show in Brüssel erstmals eine Kippervariante seines elektrisch angetriebenen Transporters eNV200 präsentiert. Das ab Werk erhältliche Fahrzeug verfügt über einen Dreiseiten-Kippaufbau des belgischen Umrüsters Thomas Alfons. Den Gesamtpreis des Fahrzeugs inklusive Umbau und mit Batteriekauf gab der Hersteller auf der Messe mit 39.000 Euro an, 13.000 Euro kostet der Umbau. Das Grundmodell des City-Transporters bietet der Hersteller ab 22.000 Euro an.

 

Nissan hatte bereits im November einige Branchenmodelle auf Basis des eNV200 angekündigt. So soll es etwa in Zusammenarbeit mit der Firma Engelhart aus Kempten einen E-Van mit elektrisch betriebenem Kühleinbau auf Basis der bekannten Frischdienstvariante geben. Ebenfalls hat der Hersteller ein Modell mit Kühl- sowie Trockenfrachtkoffer angekündigt, das auf Basis des vollelektrischen Plattformfahrgestells realisiert wird. Außerdem hat der Hersteller jüngst eine Fünf-Jahres-Garantie für das Elektro-Modell „eNV200“ eingeführt. Sie gilt über eine ­Distanz von 100.000 km und umfasst neben den mechanischen und elektrischen Komponenten auch die Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus. Damit hofft man, mehr Vertrauen für den Einstieg in die Elektromobilität bei gewerblichen und privaten Kunden zu schaffen.

 

Angekündigt wurde zuletzt außer­dem eine Batterie mit größerer Reichweite, die bereits im technisch verwandten Pkw-Modell „Leaf“ eingeführt wurde. Der weiterentwickelte Lithium-Ionen-Speicher der neuesten Generation mit 30 kWh Kapazität verhilft dem Elektro-Transporter bei gleichen Maßen und Gewicht zu bis zu 250 Kilometern Reichweite (zuvor 24 kWh, maximal 170 Kilometer). Unklar ist noch, ob der modernere Akku optional oder serienmäßig angeboten wird.

 

Eine Bildergalerie zur Messe in Brüssel finden Sie hier.


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