Test & Technik

Peugeot Traveller: Sicherheit und Komfort auf Pkw-Niveau

Der Nachfolger des Expert soll mit zahlreichen Fahrassistenzsystemen und komfortabler Kabine aufwarten. Premiere als Pkw in Genf, Nutzfahrzeugversion Ende März.

Auch Peugeot hat erste Details zum neuen Kompakttransporter bekanntgegeben, den man gemeinsam mit Citroen und Toyota auf dem Autosalon in Genf Ende Februar als Kombiversion vorstellen will. Der Nachfolger des Expert hört als edlere Pkw-Variante auf den Namen Traveller und soll mit hohem Komfort sowie Sicherheit punkten. Unter anderem sind für den in drei Längen erhältlichen 3,0-Tonnen-Van ein Tot-Winkel-Warner, Müdigkeitswarner, Kennzeichenerkennung, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, Abstandstempomat sowie Notbremsassistent erhätlich. Die Systeme arbeiten radar- und kamerabasiert. Auf das Radarsystem greift auch die Einparkhilfe zu, die optional erhältlich ist und eine 180-Grad-Draufsicht des Fahrzeugs liefern soll.

 

Der Kompakttransporter basiert auf der laut Hersteller relativ leichten Plattform der Großraumlimousine Peugeot 5008 und verfügt an der Hinterachse (1,4 to Achslast) über eine Schräglenkerkonstruktion, die hohen Fahrkomfort bieten soll. Zudem ist die neue Hinterachse kompatibel mit dem Allradantrieb von Dangel. Die elektrohydraulische Servolenkung soll eine gute Mischung aus Leichtgängigkeit und Präzision sicherstellen und zudem für einen kompakten Wendekreis sorgen, der ab 11,3 Meter beträgt. An der Vorderachse ist zudem ein Hilfsrahmen verbaut, der gleichzeitig Unebenheiten abfangen und gute Rückmeldung realisieren soll.

 

Peugeot reklamiert für den neuen Van einen "Best-in-Class"-Geräuschkomfort, den man mit zahlreichen Dämmmaßnahmen von vibrations- und geräuschabsorbierenden Werkstoffen bis hin zu 3,85-Millimeter-Verglasung darstellen will. Auch bei den Ablagen soll der Peugeot punkten und bis zu 74 Liter an Staufächern zur Verfügung stellen. Wie Daimler bei der V-Klasse bietet Peugeot auch beim Traveller ein separat zu öffnendes Heckfenster an. Nicht zuletzt soll der neue Van beim Verbrauch Maßstäbe setzen: Die Euro-6-Blue-HDI-Motoren mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum sowie SCR-Abgasreinigungstechnik und Leistungstufen von 95, 115, 150 und 180 PS (bis zu 400 Nm) sollen im Minimalfall des 1,6 HDI Start-Stopp nur 5,1 l/100 km verbrauchen. Ein 22,4-Liter-Adblue-Tank soll darüber hinaus hohe Nachfüllintervalle für den zusätzlichen Betriebsstoff bis zu 15.000 km möglich machen. Generell wirbt der Hersteller mit langen Wartungsintervallen von 40.000 km sowie niedrigen Wartungskosten. Nach der Premiere des Pkw-Kombi in Genf soll die Nutzfahrzeugvariante erstmals Ende März gezeigt werden und dann auf der IAA im September Messepremiere feiern.

 

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