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Test & Technik

Bilstein: Dämpfer halten Elektrohängebahn auf Kurs

Komponenten für die Anlagen von LogSystems sollen Aufschaukeln und Abstürze von Waren auf den schnellen Bahnen verhindern.

Einen Gasdruckstoßdämpfer für die Verwendung in Elektrohängebahnen des Herstellers LogSystems hat Komponentenspezialist Bilstein entwickelt. Mit dem Einrohr-Gasdruckstoßdämpfern soll der Transport von Getränken, Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln per Elektrohängebahn sicherer und flüssiger von Statten gehen. Elektrohängebahnen sind in der Industrie stark verbreitet, die „Fahrzeuge“ laufen hier an weitgehend horizontalen Deckenschienen entlang und besitzen jeweils eigene Elektromotoren.

 

"Bei den Anlagen von LogSystems werden in der Spitze Geschwindigkeiten von mehr als 120 Metern die Minute erreicht. Das kann bei engen Kurvenradien schnell kritisch werden", schildert Bilstein das Anforderungsprofil. Zwar würden die Fahrzeuge noch vor dem Scheitelpunkt auf ein geringeres Tempo abgebremst, ein Aufschaukeln der voll beladen bis über zwei Tonnen schweren Lastenträger habe jedoch bislang nicht völlig verhindert werden können. "Auch wenn dabei nicht gleich die gesamte Ladung „über Bord“ geht, reichen schon kleinere Pendelbewegungen aus, Geschwindigkeit und Effizienz der Anlage drastisch einzubremsen", erklären die Bilstein-Spezialisten. Denn häufig befänden sich im direkten Anschluss an den Kurvenbereich Be- und Entladestationen, wo das Fahrzeug völlig zur Ruhe kommen muss. LogSystems sei deshalb auf die Idee gekommen, das Aufschaukeln durch spezielle Stoßdämpfer zu unterdrücken. Angesichts einer ersten Losgröße von nur 500 Stück habe das Gros der Anbieter allerdings lediglich auf Off-the-shelf-Produkte verwiesen, die weder in den Spezifikationen noch in den Einbaumaßen den Anforderungen entsprochen hätten. „Bilstein allerdings war die Ausnahme und nahm sich der Herausforderung mit seiner Abteilung Kundensonderwunsch an“, erläutert Frank Oesterwinter von LogSystems.

 

Anhand der technischen Parameter sei es dem Hersteller aufgrund flexibler Produktionsprozesse relativ rasch gelungen, einen passenden Einrohr-Gasdruckstoßdämpfer zu konzipieren. Umfangreiche Praxistests hätten die theoretische Konzeption noch ergänzt. Nach dem ersten Einbauversuch mit den Musterdämpfern hätten sich noch deutliche Schwächen der Auslegung erwiesen, die durch Berechnungen nicht vorhersehbar gewesen seien. Nach „Verdopplung“ der Druckstufe hätten sich die Stoßdämpfer dann gut bewährt, so dass ab sofort je nach Bahnlänge bis zu 300 Stück zum Einsatz kommen – jeweils zwei pro Fahrzeug.

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