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Remmert: Automatisierungsgrad wird weiter zunehmen

Angesichts des Wettbewerbsdrucks sucht die Langgut verarbeitende Industrie nach Wegen, um immer effizienter und kostenbewusster zu arbeiten. Automatisierung ist für Spezialist Remmert der Mega-Trend.

Als einen Ansatz, dem Wettbewerbsdruck zu begegnen, sieht Langgut-Lager- und Blech-Spezialist Friedrich Remmert GmbH das Outsourcing der Lagerhaltung und mechanischen Vorfertigung an die Zulieferer. Viele Stahlhändler weiteten deshalb nun ihr Leistungsspektrum aus, so die Analyse der Firma. Als Full-Service-Dienstleister verantworteten sie für ihre Kunden neben der Distribution vielfältige Aufgaben wie die Anarbeitung der Werkstoffe. Um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, sei eine optimale Lagerung sowie schnelle und flexible Produktionsprozesse unverzichtbar.

 

"Selten war die Langgut verarbeitende Industrie mit solch anspruchsvollen Herausforderungen konfrontiert wie in den letzten Jahren. Immer kleiner werdende Losgrößen und eine Vielzahl an kundenindividuellen Aufträgen sind heute Alltagsgeschäft in vielen Betrieben", skzizziert Geschäftsführer Matthias Remmert in einer Pressemitteilung die Lage. Das habe sich auch auf die Zulieferer ausgewirkt. Besonders im Stahlhandel habe sich ein Wandel vollzogen. Das Bild des reinen Distributors, der seine Kunden mit großen Mengen Rohmaterial versorgt, gehöre der Vergangenheit an. Heute seien kleinere Bestellmengen bei einer größeren Produktvielfalt und kürzeren Lieferintervallen an der Tagesordnung. Darüber hinaus werde ein Großteil der Materialien bereits angearbeitet geordert.

 

Aus dem traditionellen Handelsunternehmen entwickle sich laut Remmert so ein Full-Service-Anbieter, der für seine Kunden viele verschiedene Aufgaben realisiere: "Das reicht von der Beschaffung und der materialschonenden Bevorratung der Werkstoffe über die facettenreiche Anarbeitung bis zur termingerechten Anlieferung, teilweise Just-in-Time bis an die Maschine", so die Einschätzung Remmerts. Um diesen Herausforderungen zeit- und kosteneffizient gerecht zu werden, seien die Stahlexperten auf leistungsstarke Technologien und einen hohen Automatisierungsgrad an ihrem Standort angewiesen. Abgesehen von den Bearbeitungsmaschinen betreffe dies in besonderem Maße das Lager.

 

Remmert bilanziert, die Automatisierung der Bevorratung biete Stahlhändlern zahlreiche Vorteile. "Angesichts des immer größer werdenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks ist damit noch längst nicht Schluss", so die Prognose. "Um sich am Markt zu etablieren, setzen Unternehmen auf lange Sicht auf einen noch höheren Automatisierungsgrad", so die Erwartung von Branchenexperten wie Matthias Remmert. Dies betreffe zum einen das Lager in Form einer schnelleren und effizienteren Materialbereitstellung. Zum anderen aber auch die Produktion durch Maschinen, die eine höhere Endgeschwindigkeit ermöglichen würden. 


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