Werbung

Advertorial

Risikofaktor Verkehrsleiterhaftung: Was Unternehmen beachten sollten


Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben ziehen nicht nur hohe Bußgelder nach sich, sondern können zum Fallstrick für Unternehmen werden


Verkehrsleitern kommt in Transportunternehmen eine wichtigere Rolle zu, als viele annehmen. Grund ist die EU-Verordnung 2016/403, die seit 1. Januar 2017 die Klassen der Verstoßschwere regelt. Auch die „Todsündenliste“ wurde ergänzt. Bereits ein schwerster Verstoß (siehe Liste) reicht aus, um ein Überprüfungsverfahren zur Zuverlässigkeit des Unternehmens einzuleiten. In der Risikoeinstufung wird das Unternehmen dann als „rot“ bewertet, im schlimmsten Fall führt das zum Lizenzentzug. Die Verantwortung trägt der Verkehrsleiter, dieser hat dafür zu sorgen, dass die Vorschriften eingehalten werden. Verantwortliche sind daher gut beraten, Verstöße gar nicht erst entstehen zu lassen und die Erfüllung ihrer Pflichten entsprechend zu dokumentieren. Denn die Haftung des Verkehrsleiters besteht nur dann nicht, wenn eine rechtssichere Betriebsorganisation nachgewiesen werden kann. Vorbeugend wirken Schulungen aller Fahrer und Mitarbeiter, die ein Bewusstsein für die gravierenden Folgen von Verstößen wecken.

Die 7 Todsünden im Transport
  • Überschreitung der wöchentlichen Höchstlenkzeit um mehr als 25% oder der maximalen Tageslenkzeit um mehr als 50%
  • Fehlender oder manipulierter Fahrtenschreiber/Geschwindigkeitsbegrenzer
  • falsche oder gefälschte Fahrerkarte
  • schwerwiegende technische Mängel oder fehlende technische Überwachung
  • Verstöße gegen Beförderungsvorschriften von Gefahrgut
  • Fahren ohne gültigen Führerschein oder Gemeinschaftslizenz
  • Überschreiten der zulässigen Gesamtmasse um 20% bzw. 25%

Wirksame Unterstützung leisten auch digitale Fuhrparkmanagementsysteme. Lenk- und Ruhezeiten sind etwa in der webbasierten Plattform TachoWeb der DAKO GmbH über Live-Dispozeiten transparent nachvollziehbar. Im Gegensatz zu anderen Systemen am Markt gleicht TachoWeb Ortungsdaten mit den signierten Tachografendaten ab und liefert so exakte Ergebnisse für die Verstoßauswertung. Fallen bei einem Mitarbeiter Verstöße auf, können Belehrungen automatisch generiert und dokumentiert werden, um den Fahrer zu sensibilisieren. TachoWeb beinhaltet eine Übersicht und einen detaillierten Report zur Risikoeinstufung auf Basis der Sozialverstöße, so dass Unternehmen stets über ihren Status informiert sind.
 

Fuhrparktermine sollten Verkehrsleiter ebenfalls im Auge behalten. Dafür empfiehlt sich ein Terminmanagement, in dem Wartungstermine, Auslesefristen und wichtige Schulungen festgehalten sind. Integrierte automatische Erinnerungen und Folgetermine entlasten Verkehrsleiter zusätzlich bei der Erfüllung ihrer Pflichten. Fällige Werkstattbesuche bleiben dann genauso im Blick wie Termine zur Führerscheinkontrolle.

Auch für die gültige Fahrerlaubnis hat der Verkehrsleiter zu sorgen. Fährt ein Mitarbeiter ohne Führerschein, liegt ein schwerster Verstoß vor. Alternativ zur Sichtprüfung ist hier übrigens auch die digitale Kontrolle erlaubt, etwa über ein RFID-Label auf dem Führerschein, das ein Auslesegerät wie die TachoStation auf Gültigkeit prüfen kann. Daten werden damit automatisch in das angebundene Telematiksystem übertragen, so dass Verkehrsleiter nachweisen können, dass sie ihrer Überprüfungspflicht nachgekommen sind.

Mehr Informationen »

Advertorial

Werbung
Routenplanung, Fahrzeugortung
Map&Guide ist der Abrechnungsstandard im Straßengüterverkehr mit über 55.000...
Werbung
 

© 2017 HUSS-VERLAG GmbH München | Alle Rechte vorbehalten